Jai Ambe mit Dave Stringer & Band
Aktuelles, Tipps und Inspirationen aus der Welt des Yoga.
Jai Ambe mit Dave Stringer & Band
Gastbeitrag von Manuela Weiß
One Day Power Yoga Workshop…
… so wurde der 3-stündige Workshop am 20.05.2010 in einem der großen Yogazentren Frankfurts angekündigt, für den wir uns bereits Monate zuvor angemeldet hatten.
Power Yoga – was ist das? Anstrengend würde es sicher werden – und das wurde es auch. Doch zunächst fanden wir uns mit ca. 50 weiteren (meist weiblichen) Interessierten in einem verspiegelten Yogasaal ein und wurden von dem lässig gekleideten Bryan Kest begrüßt. Seit mehr als 23 Jahren unterrichtet Bryan Kest Yoga. Er hat den Begriff „Power Yoga“ geprägt – oder besser: erfunden. Es ist sein eigener charakteristischer Stil, den er 1979 entwickelte. Dieser fordernde Stil ist ein dynamisches Training für Körper, Geist und Seele.
In etwas mehr als 1 Stunde erzählt der sympathische 45-jährige (in Englisch, aber gut zu verstehen) was ihm beim Yoga wichtig ist: Die individuelle Entfaltung und die Einsicht, dass jeder Mensch anders ist, keiner eben ist wie der andere. Mehr und mehr Menschen möchte er zu einem gesünderen und friedvollen Lebensstil bewegen, „Mein oberstes Ziel ist eine Abfolge von Übungen zu unterrichten, die Körper, Geist und Seele vollständig vereinen“. Das wir bei dem dynamischen und fordernden Üben auch noch an Gewicht verlieren und unseren Körper in Form bringen, ist eher ein Nebenprodukt. Er singt kein Om oder andere Mantras, er spricht kaum über Yoga-Philosophie. Vielmehr bringt er mit seinen lockeren Sprüchen und einer sehr saloppen Ausdrucksweise das Auditorium immer wieder zum Lachen. Bryan Kest ist eben Geschmacksache.
Nun geht es weiter mit dem Übungsteil. Ein wenig aufgeregt sind wir schon. Aber Bryan hat uns die (meisten) Bedenken genommen, denn „kein Mensch ist wie der andere“ – also kann auch nicht jeder die Asanas perfekt wie im Lehrbuch ausführen. Das ermutigt. Sehr angenehm ist auch die Einladung zu einem „Yoga-Buffet“: Jeder nimmt das was er mag und so viel davon wie er mag. Das ist ein schöner Gedanke. Die Asanas sind durchweg schlicht, jedoch macht die Intensität den kraftvollen Flow aus. „Simple but not easy“. Ohne Pause – natürlich nur, wer möchte – geht es in verschiedenen Variationen Brett – Kobra – Brett – Hund – Vorbeuge – Brett – Hund…. so weiter bis zum Ende des Workshops. Immer wieder geht Bryan Kest auf die Atmung ein, zeigt uns, dass wir gerade wieder einmal nicht bei der Sache waren. „Tiefes Atmen in den Asanas lässt uns den Geist konzentrieren. Man kann dabei nicht an Vergangenes, Zukünftiges, an Gefühle wie Hass, Neid oder Eitelkeit denken.“
Danke Bryan für die Inspiration, das nächste Jahr sind wir wieder dabei.
Vor ein paar Wochen habe ich diesen kleinen Artikel zu Nackt-Yoga geschrieben, und dieser Tage ist es in aller Munde. Einig ist man sich nicht, was das Thema Nackt-Yoga anbelangt. Anhänger dieser Yoga-Form erklären, Nackt-Yoga helfe ihnen beim Vertiefen ihrer Übungen und dem Aufbau einer engen und – wohlgemerkt – nichtsexuellen Gemeinschaft. Kritiker sehen die Qualität des Yogas gefährdet, dass unter der gesteigerten Sinnlichkeit im Nackt-Yoga leide.
Hier findet Ihr die Links zu den beiden (leider gleichen) aktuellen Artikeln mit den ersten Bildern:
„Was für unsere begrenzte Vernunft Magie ist, ist die Logik des Unendlichen.“
Sri Aurobindo, (indischer Politiker, Philosoph,
Hindu-Mystiker, Yogi und Guru.
* 15. August 1872 in Kolkata;
† 5. Dezember 1950)
Vier Jahren unterrichtet der Yogalehrer und Psychologe Patrick Broome jetzt die Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft in Yoga.
Für sein Buch «Yoga für den Mann» wünscht sich Patrick Broome „… dass all die ausgebrannten Jungmanager, von Midlife Crises geplagten Männer und Leistungssportler hier in Deutschland endlich ihren Weg auf die Matte finden und erstaunt feststellen, dass dort echte Kerle ehrlich und hart an ihrem Körper und ihrer Psyche arbeiten.“
Da kann ich nur zustimmen.
Hier das ganze Interview mit Patrick Broome zum Thema Yoga und Männer.
Und hier noch ein Interview mit Patrick Broome und dem Radiosender SWR1 zum Thema Yoga in der Fußballnationalmannschaft:
„Die Verbindung mit dem inneren Selbst, dem uns innewohnenden Wesen, ist das einzige sichere Fundament, auf dem man sein Leben aufbauen kann.“
Swami Sivananda , (Yoga-Meister und Lehrer des Vedanta.
* 8. September 1887 in Pattamadai;
† 14. Juli 1963)
Gehe tief in die Hocke, stell Dich in der Hocke auf die Zehenspitzen, die Fersen berühren sich in der Luft. Dann stütze Dich mit den Händen, am besten mit den Fingerspitzen, am Boden ab. Dein Blick geht nach unten.
Atme nun tief ein. Komme bei der Ausatmung mit deinem Po so weit wie möglich nach oben und strecke Deine Beine. Deine Zehenspitzen und Deine Hände bleiben bei der Übung auf dem Boden.
Einatmend gehst Du wieder in die Hocke, ausatmend kommst Du wieder nach oben.
Wiederhole die Übung mindestens 27 mal und versuche nicht abzusetzen. Wenn Du geübt bist, dann kannst Du die Übung auch 54 oder sogar 108 mal wiederholen.
Immer: Ausatmen – Beine strecken – Einatmen – zurück in die Hocke sinken… Versuche die Übung mit der Feueratmung – Kapalabhati – zu verbinden.
Der Frosch fördert die Beweglichkeit im Becken- und Hüftbereich. Er dehnt die hintere und stärkt die vordere Beinmuskulatur.
„Ein Lächeln wirkt auf Schwierigkeiten wie die Sonne auf Wolken – es löst sie auf.“
Sri Aurobindo, (indischer Politiker, Philosoph,
Hindu-Mystiker, Yogi und Guru.
* 15. August 1872 in Kolkata;
† 5. Dezember 1950)