Es gibt nur eine Zeit,
in der es wesentlich ist aufzuwachen.
Diese Zeit ist jetzt.
Buddha
Aktuelles, Tipps und Inspirationen aus der Welt des Yoga.
Es gibt nur eine Zeit,
in der es wesentlich ist aufzuwachen.
Diese Zeit ist jetzt.
Buddha
Brahmari ist eine Atemtechnik (Pranayama), die in der Hatha Yoga Pradipika beschrieben wird. Man sagt zu Brahmari auch das „Summen wie eine Biene“ oder die „Hummel-Atmung“.
Beim Einatmen erzeugt man einen schnarchenden Ton, beim Ausatmen erzeugt man einen Summton, wie das Summen einer Hummel. Man kann diese Übung noch unterstützen, indem man die Ohren mit den Zeigefingern verschliesst. So kann man die Schwingungen im Schädel ganz besonders stark spüren.
Brahmari unterstützt eine klare (Sing-)Stimme und beruhigt den Geist.
Besonders schön ist es, wenn man Brahmari am Anfang einer Yoga-Stunde praktiziert. Die Hummelatmung ist eine einfache Atemtechnik, die sich auch gut für Anfänger eignet, die jeder schnell erlernt und die auch gut zu Hause praktiziert werden kann.
Trataka ist eine der sechs Reinigungstechniken des Hatha Yogas und wird in der Hatha Yoga Pradipika beschrieben. Dabei starrt man mit entspannten Augen auf einen Punkt (vorzugsweise die Flamme einer Kerze) ohne zu blinzeln bzw. mit den Augenlidern zu zwinkern. Durch den provozierten Tränenfluss sollen die Augen gereinigt werden. Trataka beseitigt Müdigkeit und Trägheit und unterstützt die Sehkraft.
Bei der Kerzenmeditation setzt man sich an einem windgeschützten Ort zwei bis drei Meter entfernt von der Kerzenflamme, die sich idealer Weise auf der Höhe der Augen befindet. In aufrechter Sitzhaltung starrt man nun entspannt in die Flamme, ohne zu blinzeln. Beginnen die Augen zu brennen, so schließt man die Augen und visualisiert die Flamme im Punkt zwischen den beiden Augenbrauen, Ajna-Chakra oder auch Drittes Auge genannt.
Genau genommen
leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart;
die meisten bereiten sich vor,
demnächst zu leben.
Jonathan Swift (irischer Schriftsteller und Satiriker, * 30. November 1667 in Dublin, Irland; † 19. Oktober 1745)
Ujjayi-Atmung (Kehlkopfritzenatmung):
Sanskrit: ujjayi = die Siegreiche
Die Ujjayi-Atmung versorgt Körper und Muskulatur sehr stark mit Energie und wärmt und belebt den ganzen Organismus.
Dabei wird langsam durch die Nase eingeatmet und dann in derselben Weise ausgeatmet. Gleichzeitig wird bei diesem Vorgang ein Reibelaut in der Kehle erzeugt, der mit dem Rauschen der Meeresbrandung vergleichbar ist.
Die Ujjayi-Atmung wird vor allem im Ashtanga und Vinyasa Yoga praktiziert.
Im Vinyasa Yoga ist die Yogapraxis stark dynamische geprägt. Fließende Bewegungen werden mit einer speziellen Atemtechnik – der Ujjayi Atmung – koordiniert.
Im Unterschied zum Ashtanga Yoga ist Vinyasa Yoga eine etwas freier konzipierte Variante. Es gibt hier keinen festen Übungsablauf, Elemente des Ashtanga Yoga finden sich jedoch auch in Vinyasa wieder. Vinyasa Yoga zeichnet sich wie auch Ashtanga durch ineinanderfließende Bewegungsabläufe aus, die mit der Atmung koordiniert werden und eine ganz besondere Ästhetik haben. Vinyasa Yoga kann auch von Einsteigern praktiziert werden, setzt allerdings eine gewisse körperliche Kraft, Ausdauer und Flexibilität voraus.
Der Geist muss leer sein, um klar zu sehen.
Krishnamurti(indischer Philosoph, Autor und spiritueller Lehrer, * 12. Mai 1895 in Madanapalle, Indien ; † 17. Februar 1986 Ojai, Kalifornien)
Lachyoga oder auch Hasya-Yoga (Hasya ist Sanskrit und heißt lachen) hat sich innerhalb weniger Jahre etabliert. Erst Mitte der 90er Jahre gründete Dr. Madan Kataria, ein praktischer Arzt aus Mumbai, den ersten Lachclub Indiens, heute gibt es weltweit mehr als 5.000 Lachclubs. Die Lachyogaübungen sind eine Kombination aus Dehn- und Atemübungen, die mit fiktiven und pantomimischen Übungen verbunden werden. Diese Kombination regt zum Lachen an und funktioniert ganz ohne das oft lästige Erzählen von Witzen. Grundloses Lachen steht hier im Vordergrund. Die Menschen kommen bei Lachyoga über die motorische Ebene zum lachen. Zu Anfang wird das Lachen noch simuliert, geht dann aber in ein echtes Lachen über.
Forschungsergebnisse der Lachforschung (auch Gelotologie genannt) gehen davon aus, dass Lachen das allgemeine Wohlempfinden steigert und die Gesundheit fördert. Außerdem nimmt man an, dass Lachen Stresshormone abbaut und das Immunsystem stärkt.
Beim Lachen hört man auf zu denken, beides zusammen geht nicht. So führt Lachyoga ähnlich wie auch die Meditation zu einer geistigen Entspannung.
Begegnest du der Einsamkeit – hab keine Angst!
Sie ist eine kostbare Hilfe,
mit sich selbst Freundschaft zu schließen.
Tibetanisches Sprichwort
Chakras sind energetische Bewusstseins-Zentren im menschlichen Körper. Sie sind nicht materiell oder anatomisch fassbar. Ihr Ursprung liegt im feinstofflichen Energiesystem des Menschen.
Chakras sind auch psychoenergetische Zentren, die Zellen, Organe, das gesamte Hormonsystem, Gefühle und Gedanken beeinflussen.
Der Begriff Chakra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Rad“ oder „Wirbel“. Chakras befinden sich in einer ständigen Drehbewegung, ziehen somit die Energie von außen an und verteilen diese auf feinstofflicher Ebene im Astralkörper. Über Chakras nehmen wir Energie aus unserer Umwelt auf.
Quelle: Wikipedia.de