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Mit Pranayama (Yogische Atemtechniken) gegen den Stress

Stress per se ist nicht schlimm. Was Stress gefährlich werden lässt, ist das Leben in einer permanenten Umgebung von Stress. Stress kann uns beflügeln, aber auf Dauer und vor allem dann, wenn wir ihn nicht mehr als positiv empfinden, physisch und psychisch schädigen.

Vollständige und richtige Atmung hat eine direkte Auswirkung auf unser zentrales Nervensystem. Das Schlüsselelement der Atmung ist die Ausatmung.

Probiere einmal folgende Atemübung aus:

Atme ein und zähle bis vier.

Halte die Luft an und zähle bis sieben.

Atme aus und zähle dabei bis acht.

Wiederhole die Übung für ein paar Minuten und dann spüre in Deinen Körper.

Nimm Dir die Zeit und konzentriere Dich täglich für ein paar Minuten auf diese kleine Atemtechnik. Du wirst ganz schnell merken, wie Dich die bewusste Atmung beruhigt, Stress abbaut und Dir in wenigen Minuten neue Kraft und Gelassenheit bringt.

Mehr zur Yoga-Atmung (Pranayama).

Mehr zum Thema Yoga und Stress.

NEU! YOGA für einen gesunden Rücken – Start 18. Oktober

Rückenschmerzen sind oft die Folge von arbeitsbedingtem Stress und Anspannungen.  Verspannungen durch überwiegend sitzende Tätigkeiten im Berufsalltag und mangelnde und Bewegung sorgen für Schmerzen vor allem in Schulter-, Nacken- und Lendenwirbelbereich.

In den YOGA-Rückenstunden werden ganz gezielt Körperübungen (Asanas) zur Stärkung der Rücken-, Bauch und Beinmuskulatur angeboten, die dazu beitragen, die Rückenmuskulatur zu entlasten. Dehnung und Lockerung von Rücken, Schultern und Nacken stehen im Vordergrund der Rückenstunden. Spezielle Atemübungen (Pranayama) helfen den Körper in Balance zu bringen und Stress abzubauen. In einer abschließenden Tiefenentspannung werden Deine Gedanken zur Ruhe gebracht.

Die Kombination von Asanas (Körperübungen) und Entspannung helfen Stress und stressbedingte Verspannungen abzubauen. Gleichzeitig wird die Muskulatur gestärkt, die Beweglichkeit der Wirbelsäule erhalten und verbessert und somit das allgemeine Wohlbefinden positiv beeinflusst.

Am 18. Oktober 2010 startet in Offenbach ein neuer Kurs „YOGA für den Rücken“.  Dieser Kurs ist auch für Anfänger und YOGA-Neulinge geeignet. Der Kurs ist fortlaufend, der Einstieg jederzeit möglich.

Weitere Information zum Kurs und Anmeldung hier.

Yoga-Kurs in Offenbach Anfänger/Mittelstufe

„DASgewächsHAUS“ Offenbach, Anfänger- und Fortgeschrittenen Yoga-Kurs unter Leitung von Ramona Lauer.
Der Kurs ist für Anfänger und leicht Fortgeschrittene Yoga-Praktizierende jeden Alters konzipiert und entwickelt. Du erlernst die wichtigsten Asanas (Körperübungen) wie zum Beispiel den Hund, die Katze, den Held, den Krieger und den Baum und wirst bereits nach kurzer Zeit in der Lage sein, diese eigenständig auszuführen.
Der Sonnengruß (eine dynamische Abfolge von Asanas) ist integraler Bestandteil dieses Yoga-Kurses. Entspannungsübungen, Atemübungen (Pranayama) und leichte Meditation runden das Programm ab.
Termine: immer mittwochs 18:30 Uhr bis 20:00 Uhrhttp://dasgewaechshaus.de
Zielgruppe: Anfänger und leicht Fortgeschrittene jeden Alters
Lehrer: Ramona Lauer
Preise: Euro 80,- (8er-Karte)
Einzelstunde Euro 12,-

Zu einer Probestunde (Euro 10,-) seid ihr jederzeit herzlich willkommen.Ort:DASgewächsHAUS Offenbach
Bettinastraße 19 / 63067 Offenbach am Main

Der Einstieg in diesen offenen Kurs ist jederzeit möglich!


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Brahmari – Pranayama

Brahmari ist eine Atemtechnik (Pranayama), die in der Hatha Yoga Pradipika beschrieben wird. Man sagt zu Brahmari auch das „Summen wie eine Biene“ oder die „Hummel-Atmung“.

Beim Einatmen erzeugt man einen schnarchenden Ton, beim Ausatmen erzeugt man einen Summton, wie das Summen einer Hummel. Man kann diese Übung noch unterstützen, indem man die Ohren mit den Zeigefingern verschliesst. So kann man die Schwingungen im Schädel ganz besonders stark spüren.

Brahmari unterstützt eine klare (Sing-)Stimme und beruhigt den Geist.

Besonders schön ist es, wenn man Brahmari am Anfang einer Yoga-Stunde praktiziert. Die Hummelatmung ist eine einfache Atemtechnik, die sich auch gut für Anfänger eignet, die jeder schnell erlernt und die auch gut zu Hause praktiziert werden kann.

Ujjayi-Atmung

Ujjayi-Atmung (Kehlkopfritzenatmung):

Sanskrit: ujjayi = die Siegreiche

Die Ujjayi-Atmung versorgt Körper und Muskulatur sehr stark mit Energie und wärmt und belebt den ganzen Organismus.
Dabei wird langsam durch die Nase eingeatmet und dann in derselben Weise ausgeatmet. Gleichzeitig wird bei diesem Vorgang ein Reibelaut in der Kehle erzeugt, der mit dem Rauschen der Meeresbrandung vergleichbar ist.

Die Ujjayi-Atmung wird vor allem im Ashtanga und Vinyasa Yoga praktiziert.

 

Stess reduzieren und die Balance finden mit einfachen Atemübungen

Pranajama – Wechselatmung

Ein wichtiger Bestandteil des Yoga ist Pranajama, die Arbeit mit dem Atem. Hierfür gibt es die verschiedensten Techniken. Einige dieser Atemtechniken sind erhitzend, einige wirken kühlend, manche wecken uns auf, andere beruhigen uns und wieder andere sorgen für innere Balance.

Eine dieser Atemtechniken ist die Wechselatmung. Diese Technik kann man immer und überall praktizieren und sie kann von jedem praktiziert werden, ob Anfänger, jung oder alt. Die Wechselatmung sorgt für Balance in Körper, Geist und Seele.

Meist nehmen wir es gar nicht wahr, aber normalerweise wechselt unser Atem alle 1 ½ bis 2 Stunden von einem Nasenloch zum anderen. Nach der yogischen Philosophie beeinflusst dieser Wechsel unseren Geisteszustand und unser physisches Wohlbefinden. Wir haben ein Netzwerk von Kanälen in unserem Körper; in der chinesischen Medizin werden diese Kanäle als Meridiane bezeichnet, in Yoga und Ayurveda nennen wir diese nadis. Je nachdem, welches Nasenloch gerade aktiv ist, werden verschiedenen nadis stimuliert. So wirkt sich das Atmen durch das rechte Nasenloch zum Beispiel stimulierend aus, während Atmen durch das linke Nasenloch eher beruhigt. Gleichen wir nun das Atmen durch beide Nasenlöcher aus, so werden unsere Gedanken klar, wir fühlen uns zentriert und erleben mentale und subtile Reinigung.

Der Sanskrit-Name dieser Atemtechnik, nadi shodhana, wird übersetzt mit Reinigung der nadis, was uns eine wunderbare Balance in Körper und Geist empfinden lässt.

Die Wechselatmung kann von jedem praktiziert werden, ob Anfängern, jung oder alt. Einer der größten Vorteile ist, dass die Wechselatmung das parasympathische Nervensystem anregt und somit Stress reduziert – und das können wir alle brauchen.

Übungsanleitung:

• setze dich in eine bequeme Sitzhaltung
• verschließe dein rechtes Nasenloch mit mit dem Daumen deiner rechten Hand
• atme nun tief durch dein linkes Nasenloch ein
• halte die Luft an, solange es sich für Dich gut anfühlt
• verschliesse nun mit deinem Ringfinger dein linkes Nasenloch
• dann atme durch das rechte Nasenloch aus und wieder ein.

Damit hast Du eine Runde der Wechselatmung abgeschlossen. Wiederhole diese Übung nun mehrmals und achte darauf, dass Du jede Atemrunde abschliesst, bevor Du die Übung beendest.

 

Praktiziert man die Wechselatmung z.B. am Morgen, so kann sie helfen den Geist zu zentrieren und schafft die ideale Grundlage für einen anstrengenden Tag. Abends hilft Sie hingegen zu relaxen.