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Sanskritbegriffe – Nidra

Nidra bedeutet „Schlaf“. Am ehesten passt hier die Übersetzung „bewusster Schlaf“, da dieser „Schlaf“ oder diese „Entspannung“ mit Bewusstsein erfüllt ist. Yoga Nidra ist eine Entspannungs- und Meditationstechnik.

Es gibt nichts was Du im Yoga-Nidra aktiv tun musst. In der Yoga-Stunde brauchst Du nur wach und aufmerksam der Stimme des Kursleiters zu folgen und wirst ganz sanft in Yoga Nidra und damit zu Dir selbst geführt. Meist liegst Du hierzu in Savasana, der Totenstellung und einer der wichtigsten Stellungen im Yoga.

Ziel ist es, ganz bewußt und wach zu bleiben. Anfangs fällt es den Übenden meist schwer nicht einzuschlafen, aber je länger man Yoga Nidra praktiziert um so eher gelingt es, zu sich selbst zu finden. Im Yoga Nidra durchläuft der Übende alle Phasen des Tiefschlafes. Körper und Geist kommen in einen tiefen Ruhe und Erholungszustand. Anschließend kehrst Du entspannt und erholt in den Alltag zurück.

Utanasana (dynamisch) – einfache Yogaübung zur Öffnung der Lungen

Stelle deine Füße parallel zueinander, deine Beine sind leicht geöffnet. Atme zunächst vollständig in den Bauchraum ein, lass den Atem weiter strömen in deinen Brustkorb. Während du einatmest hebst du deine Arme hoch über den Kopf. Am Ende der Einatmung lehnst du dich aus der Streckung heraus leicht zurück. Dein Beckenboden ist angespannt.

Atme dann wieder aus und beuge dich, den Rücken gerade haltend, aus der Hüfte heraus nach vorne. Bewege die Hände und den Körper bei gestreckten Beinen gen Boden.

Wiederhole die Übung für 1-3 Minuten.

Dann stelle dich wieder gerade hin, die Arme locker an der Seite, schließe deine Augen und nimm ein paar tiefe Atemzüge, entspanne und spüre nach.

Suptavakrasana – Das Krokodil

Das Krokodil ist eine beruhigende Yogaübung, die den Geist zur Ruhe bringt und deshalb auch gerne am Ende einer Yogastunde geübt wird. Die Atmung ist langsam und gleichmäßig. Diese Übung hilft bei Stress und kann Skoliose korrigieren.

 

Dinah Rodrigues entwickelte in ihrer langjährigen Yoga-Praxis Übungsreihen, die den Hormonspiegel von Frauen insbesondere in den Wechseljahren positiv beeinflussen. Sie ist die Begründerin des Hormon-Yoga.

Hormon-Yoga: Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren von Dinah Rodrigues

Surya Namaskar – Der Sonnengruß

 

Symbolisch ist der Sonnengruß eine Huldigung, ein Gebet an die Sonne und die Schöpfung. Demut und Dankbarkeit spielen hier eine große Rolle. Für diejenigen, die mit der offenem Herzen und entsprechender Konzentration die körperliche Übungsfolge ausführen, für die wird der Sonnengruß schon bald zu einen spirituelle Erfahrung.

Dieses kleine Video-Tutorial habe ich gemeinsam mit op-online.de, der Online Ausgabe der Offenbach Post, im Gewächshaus in Offenbach aufgenommen. Eine ganz neue Erfahrung für mich, vor der Kamera zu stehen und… es hat viel Spaß gemacht.

Wenn Euch dieser Beitrag und die Übungsreihe zum Sonnengruß gefällt, dann schaut gerne auf eine Probestunde in meinen Yoga-Kursen im Gewächshaus Offenbach vorbei.

Zum aktuellen Kursprogramm

Adho Mukha Svanasana – der herabschauende Hund – Downward facing dog

Die Hundestellung ist eine der wichtigsten und eine immer wiederkehrende Haltungen (Asana) im Yoga. Adho Mukha bedeutet “Kopf unten” und Svana “Hund”.

Beginne die Stellung mit der Katze. Komme in den Vierfüßlerstand, die Knie sind unter den Hüftgelenken, die Füße hüftbreit auseinander, die Zehen sind aufgestellt. Die Hände befinden sich schulterbreit unter den Schultern. Die Finger sind weit gespreizt , die Mittelfinger zeigen nach vorne. Die Arme sind gestreckt.
NEU: Asanas als Podcast. Press PLAY

Nun atme ein und senke Deinen Brustkorb leicht.

Mit der Ausatmung streckst du deine Beine, die Fersen bleiben oben, Arme, Schultern, Rumpf und Sitzbeine strecken sich nach oben. Deine Arme, Rücken und Steißbein bilden eine Gerade. Dein Gesäß strebt weiter nach oben und nach hinten.

Deine Arme sind gestreckt, der Kopf ist in Verlängerung der Wirbelsäule ,deine Ohren sind zwischen deinen Armen, der Blick geht zu deinen Knien. Drücke Dich mit Deinen Armen nun weit vom Boden weg, Deine Schultern bleiben geöffnet, Dein Brustkorb ist weit.

Nun schiebe Dein Becken noch einmal gen Himmel, indem Du ganz bewusst auf Deine Fußzehen kommst und dann senke langsam deine Fersen zum Boden hin. Wichtig: Die Sitzbeine oben halten und die Fersen nur so weit senken, wie du die Sitzbeine oben halten kannst.

Atme ganz bewusst ein und entspanne in der Stellung des Hundes, spüre, wie der Atem in deinen Körper strömt.

Bei der Ausatmung kannst du deine Sitzbeine noch einmal heben und versuchen deine Fersen weiter abzusenken.

Um aus der Stellung wieder herauszukommen senkst Du mit der nächsten Ausatmung die Knie wieder zum Boden. Setze Dich auf Deine Versen um komme in die Stellung des Kindes. Spüre nun nach.

Wirkungsweise von Adho Mukha Svanasana oder der Hundstellung

Diese Asana entstaucht und entlastet die Lendenwirbelsäule, sie korrigiert den Rundrücken durch die Streckung der Brustwirbelsäule. Die Achselhöhlen werden gedehnt. Der „Hund“ dehnt die Rückseite der Beine, kräftigt die Arme und den Schultergürtel.

Kamelritt – zur Lockerung der Rückenmuskulatur und Anregung der inneren Organe

Komme zuerst in den Fersensitz.

Lege Deine Handflächen vor deinen Knien auf dem Boden ab. Wenn es dir bequemer ist, kannst du auch nur deine Fingerspitzen auf dem Boden absetzen.

Wenn dir der Fersensitz nicht angenehm ist, dann kannst du dich entweder im Fersensitz auf ein Kissen setzen oder die Übung auch in der kreuzbeinigen Sitzhaltung praktizieren. Hierbei legst du die Hände auf deine Fußgelenke.

Atme nun ein und streck dabei die Brust und den Bauch nach vorne.

Kippe beim Ausatmen die Hüften nach hinten, mache einen Rücken und ziehe den Bauch kräftig ein.

Halte die Augen geschlossen, und konzentriere dich auf den Punkt zwischen den Augenbrauen.

Beim Einatmen kannst du an das Mantra ‚Sat‘ (Wahrheit) denken, beim Ausatmen an das Mantra ‚Nam‘ (Name, Identität, Wesenskern).

Wiederhole diese dynamische Übung aus dem Kundalini Yoga für etwa 1-3 Minuten.

Diese Aufwärmübung wird von vielen Yogalehrern am Anfang der Yogastunde unterrichtet. Der „Kamelritt“ lockert die Muskulatur des Rückens und regt die Funktion der inneren Organe an.

Sufi-Kreise

Setze Dich in eine bequeme kreuzbeinige Sitzhaltung und lege Deine Hände auf Deine Knie. Wenn Du Knieprobleme hast, dann kannst Du Deine Knie auch mit den Händen von unten stützen.

Kreise Deinen Oberkörper in weiten Kreisen. Atme ein, wenn Du nach vorne kreist und atme aus, wenn Du nach hinten kreist. Kreise so mit Deinem Oberkörper erst in die eine Richtung und dann in die andere Richtung.

Durch die Sufi-Kreise wird die Rückenmuskeln und die Wirbelsäule gelockert.

Diese aus dem Kundaline-Yoga stammende Aufwärmübung wird von vielen Yogalehrern am Anfang der Yogastunde unterrichtet. Sie lockert nicht nur die Wirbelsäule und erleichtert dadurch das grade Sitzen, sie wirkt auch auf sanfte Weise auf unser Gehirn und hilf beim Loslassen der Probleme des Tages.

WARMING-UP SEQUENCE FOR YOGA

Wenn man mit der Yoga-Praxis beginnt, ist es anfänglich schwer die richtigen Übungen zu finden oder sich überhaupt an einzelne Übungen und deren korrekte Ausübung zu erinnern.

Esther Ekhard gibt in Ihren Videos sehr präzise Erklärungen und zeigt sehr anschaulich unterschiedliche Asanas, die zusammen eine harmonische Übungsfolge ergeben.

Dieses Video ist das erste von dreien, die Yogaanfänger helfen, Ihre eigene Yoga-Praxis auch zu Hause fortzuführen.

 

WAKE UP HAPPY!! Morning YOGA routine.

WAKE UP HAPPY!! WITH ESTHER

Diese Übungsfolge begleitet uns sehr sanft in den Tag. Der Körper wird gestreckt, Oberkörper und Rumpf werden stimuliert. Mit der „Katze“ wird die Wirbelsäule aktiviert und sanft gedehnt, der „Hund“ aktiviert die hintere Beinmuskulatur und streckt die Wirbelsäule. Mit der „Cobra“ wird die Vorderseite des Körpers gestreckt und die Verdauung aktiviert. Abgeschlossen wird die Übungsfolge mit dem „Twist“, mit dem der Körper aktiviert und stimuliert wird.

 

Stess reduzieren und die Balance finden mit einfachen Atemübungen

Pranajama – Wechselatmung

Ein wichtiger Bestandteil des Yoga ist Pranajama, die Arbeit mit dem Atem. Hierfür gibt es die verschiedensten Techniken. Einige dieser Atemtechniken sind erhitzend, einige wirken kühlend, manche wecken uns auf, andere beruhigen uns und wieder andere sorgen für innere Balance.

Eine dieser Atemtechniken ist die Wechselatmung. Diese Technik kann man immer und überall praktizieren und sie kann von jedem praktiziert werden, ob Anfänger, jung oder alt. Die Wechselatmung sorgt für Balance in Körper, Geist und Seele.

Meist nehmen wir es gar nicht wahr, aber normalerweise wechselt unser Atem alle 1 ½ bis 2 Stunden von einem Nasenloch zum anderen. Nach der yogischen Philosophie beeinflusst dieser Wechsel unseren Geisteszustand und unser physisches Wohlbefinden. Wir haben ein Netzwerk von Kanälen in unserem Körper; in der chinesischen Medizin werden diese Kanäle als Meridiane bezeichnet, in Yoga und Ayurveda nennen wir diese nadis. Je nachdem, welches Nasenloch gerade aktiv ist, werden verschiedenen nadis stimuliert. So wirkt sich das Atmen durch das rechte Nasenloch zum Beispiel stimulierend aus, während Atmen durch das linke Nasenloch eher beruhigt. Gleichen wir nun das Atmen durch beide Nasenlöcher aus, so werden unsere Gedanken klar, wir fühlen uns zentriert und erleben mentale und subtile Reinigung.

Der Sanskrit-Name dieser Atemtechnik, nadi shodhana, wird übersetzt mit Reinigung der nadis, was uns eine wunderbare Balance in Körper und Geist empfinden lässt.

Die Wechselatmung kann von jedem praktiziert werden, ob Anfängern, jung oder alt. Einer der größten Vorteile ist, dass die Wechselatmung das parasympathische Nervensystem anregt und somit Stress reduziert – und das können wir alle brauchen.

Übungsanleitung:

• setze dich in eine bequeme Sitzhaltung
• verschließe dein rechtes Nasenloch mit mit dem Daumen deiner rechten Hand
• atme nun tief durch dein linkes Nasenloch ein
• halte die Luft an, solange es sich für Dich gut anfühlt
• verschliesse nun mit deinem Ringfinger dein linkes Nasenloch
• dann atme durch das rechte Nasenloch aus und wieder ein.

Damit hast Du eine Runde der Wechselatmung abgeschlossen. Wiederhole diese Übung nun mehrmals und achte darauf, dass Du jede Atemrunde abschliesst, bevor Du die Übung beendest.

 

Praktiziert man die Wechselatmung z.B. am Morgen, so kann sie helfen den Geist zu zentrieren und schafft die ideale Grundlage für einen anstrengenden Tag. Abends hilft Sie hingegen zu relaxen.