„Was für unsere begrenzte Vernunft Magie ist, ist die Logik des Unendlichen.“
Sri Aurobindo, (indischer Politiker, Philosoph,
Hindu-Mystiker, Yogi und Guru.
* 15. August 1872 in Kolkata;
† 5. Dezember 1950)
„Was für unsere begrenzte Vernunft Magie ist, ist die Logik des Unendlichen.“
Sri Aurobindo, (indischer Politiker, Philosoph,
Hindu-Mystiker, Yogi und Guru.
* 15. August 1872 in Kolkata;
† 5. Dezember 1950)
Vier Jahren unterrichtet der Yogalehrer und Psychologe Patrick Broome jetzt die Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft in Yoga.
Für sein Buch «Yoga für den Mann» wünscht sich Patrick Broome „… dass all die ausgebrannten Jungmanager, von Midlife Crises geplagten Männer und Leistungssportler hier in Deutschland endlich ihren Weg auf die Matte finden und erstaunt feststellen, dass dort echte Kerle ehrlich und hart an ihrem Körper und ihrer Psyche arbeiten.“
Da kann ich nur zustimmen.
Hier das ganze Interview mit Patrick Broome zum Thema Yoga und Männer.
Und hier noch ein Interview mit Patrick Broome und dem Radiosender SWR1 zum Thema Yoga in der Fußballnationalmannschaft:
„Die Verbindung mit dem inneren Selbst, dem uns innewohnenden Wesen, ist das einzige sichere Fundament, auf dem man sein Leben aufbauen kann.“
Swami Sivananda , (Yoga-Meister und Lehrer des Vedanta.
* 8. September 1887 in Pattamadai;
† 14. Juli 1963)
Gehe tief in die Hocke, stell Dich in der Hocke auf die Zehenspitzen, die Fersen berühren sich in der Luft. Dann stütze Dich mit den Händen, am besten mit den Fingerspitzen, am Boden ab. Dein Blick geht nach unten.
Atme nun tief ein. Komme bei der Ausatmung mit deinem Po so weit wie möglich nach oben und strecke Deine Beine. Deine Zehenspitzen und Deine Hände bleiben bei der Übung auf dem Boden.
Einatmend gehst Du wieder in die Hocke, ausatmend kommst Du wieder nach oben.
Wiederhole die Übung mindestens 27 mal und versuche nicht abzusetzen. Wenn Du geübt bist, dann kannst Du die Übung auch 54 oder sogar 108 mal wiederholen.
Immer: Ausatmen – Beine strecken – Einatmen – zurück in die Hocke sinken… Versuche die Übung mit der Feueratmung – Kapalabhati – zu verbinden.
Der Frosch fördert die Beweglichkeit im Becken- und Hüftbereich. Er dehnt die hintere und stärkt die vordere Beinmuskulatur.
„Ein Lächeln wirkt auf Schwierigkeiten wie die Sonne auf Wolken – es löst sie auf.“
Sri Aurobindo, (indischer Politiker, Philosoph,
Hindu-Mystiker, Yogi und Guru.
* 15. August 1872 in Kolkata;
† 5. Dezember 1950)
Jivamukti Yoga wurde in den achtziger Jahren von Shanon Gannon und David Life im alternativen New York entwickelt. Beide waren Meisterschüler von S.K. Pattabhi Jois, dem Begründer des Ashtanga-Vinyasa Yoga.
Jivamukti Yoga nutzt die Energie von Musik, Tanz und traditionellem Yoga und kreiert somit einen kraftvollen und kreativen, modernen Yogastil für den Menschen in der westlichen Szene. „Yoga kann nicht angesagt genug sein“, so die beiden Begründer des Jivamukti Yoga.
Jivamukti Yoga beinhaltet als Ausgangspunkt einer kraftvollen Asana Praxis als Hauptelement der Yogastunde. Daneben spielen Meditation, Mantren (Chanting) und die Yogaphilosophie eine wichtige Rolle.
Es ist physisch und intellektuell ein herausfordernder und anregender Yogastil. Fließende Vinyasa Sequenzen, Pranayama (Atemübungen), Meditation, Mantren, Yogaphilosophie und Tiefenentspannung gehören in die Unterrichtsstunde. Anregende Musik – von Mantren bis House – werden oft mit der Yogapraxis des Jivamukti Yoga kombiniert.
Was bedeutet „Jivamukti“?
„Wir haben den Namen Jivamukti (gesprochen Dschi-wa-muck-ti) für unsere Yogamethode gewählt, um das wahre Ziel von Yoga zu verdeutlichen, welches die Befreiung des Individuums ist. Im Sanskrit heißt „Jiva“ die Seele des Einzelnen und „Mukti“ bedeutet Befreiung. Die exakte Umschreibung des Sanskrit Wortes, aus welchem wir „Jivamukti“ abgeleitet haben, ist „jivanmuktih“, was soviel bedeutet wie „Die Befreiung im Leben“. Der Name Jivamukti Yoga verdeutlicht also den Umstand, dass es möglich ist, ein nutzbringendes und erfüllendes Leben auf dieser Welt zu führen und sich gleichzeitig spirituell weiterzuentwickeln, vielleicht sogar irgendwann Befreiung (Samadhi) in diesem Leben zu erreichen.“ — Sharon Gannon und David Life
Und hier geht es zum Interview des YOGA JOURNAL mit Sharon Gannon und David Life.
Das Ziel des Yoga ist es, das Bewusstsein dem Göttlichen gegenüber zu öffnen und immer mehr im inneren Bewusstsein zu leben, während man aus ihm heraus auf das äußere Leben einwirkt.
Sri Aurobindo, (indischer Politiker, Philosoph,
Hindu-Mystiker, Yogi und Guru.
* 15. August 1872 in Kolkata;
† 5. Dezember 1950)
Patanjali, begleitet mich nun schon seit dem Beginn meiner Ausbildung. Die Yoga Sutren bilden ein zentrales philosophisches Werk im Hatha-Yoga und sind auch in unserer Zeit durchaus anwendbar. Beeindruckend ist die zeitlose Logik, die sich besonders im 2 Kapitel, dem „8 gliedrigen Pfad des Yoga“ verbirgt und die uns hilft in unserer stress- und reizüberfluteten Zeit zur Ruhe zu kommen. Deshalb schreibe ich hier über Patanjali, und das 2. Kapitel der Yoga Sutren.
Patanjali ist für die Philosophie des Hatha-Yoga von besonderer Bedeutung. Die meisten Schriften und Forscher gehen davon aus, dass Patanjali zwischen 800 und 300 v. Chr. lebte, sein Geburtsdatum ist aber ebenso wie sein Beruf unbekannt. Man spricht von ihm mal als Arzt, mal als Lehrer oder Gelehrtem. Auch wenn seine eigene Geschichte heute nicht mehr nachvollziehbar ist, so ist seine Bedeutung für den Hatha-Yoga doch unumstritten.
Die Lehren des Yoga wurden über viele Jahrhunderte nur mündlich weitergeben, Patanjali war der erste, der diese in seinen 196 „Yoga-Sutren“ (Lehrsätzen) niederschrieb. Dieser Umstand ist auch dafür verantwortlich, dass er heute al Begründer des Hatha-Yoga gilt, auf den sich die meisten Traditionen beziehen.
Patanjali beschreibt vor allem den „achtstufigen Pfad des Hatha-Yoga“, den er im zweiten Kapitel der Sutren beschreibt:
| Die 8 Stufen | Bedeutung |
| Yama | Verhaltensregeln im Umgang mit anderen |
| Niyama | Verhaltensregeln im Umgang mit sich selbst |
| Asana | die Körperübungen |
| Pranayama | die energetischen Atemübungen |
| Pratyahara | die Zurücknahme der Sinne vom Außen |
| Dharana | die Konzentration nach innen |
| Dhyana | die Meditation |
| Samadhi | Vereinigung, Selbstverwirklichung |
| Die 5 Yamas | Bedeutung |
| Ahimsa | nicht verletzen, Gewaltverbot |
| Asteya | nicht stehlen |
| Satya | Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit |
| Brahmacarya | Enthaltsamkeit |
| Aparigraha | keine Gier und kein Neid |
| Die 5 Niyamas | Bedeutung |
| Sauca | Sauberkeit |
| Samtosa | Zufriedenheit |
| Tapa | Selbstdisziplin |
| Svadhya | Selbststudium |
| Ishwara | Hingabe (an Gott) |
Pratyahara ist die Vorstufe zu Dharana, der Konzentration und Beruhigung des Geistes, in der wir den Geist und die Sinne schulen sich nach innen zu richten. Wir ziehen unsere Sinne von der Außenwelt ab und lenken sie nach innen. Wir halten bewusst Einkehr und kommen zu uns.
In der Konzentration (Dharana) bündeln wir unsere Aufmerksamkeit.
Dhyana ist schließlich die Meditation, die innere Versenkung und geistige Ausrichtung nach innen. Meditation ist ein Zustand großer Entspanntheit und Gelassenheit, in dem unser Geist nichts sucht, sondern alles auf sich zukommen lässt. Meditation schenkt uns Ruhe und Klarheit und ein Gefühl des inneren Friedens, wenn wir sie regelmäßig üben.
Ziel ist schließlich Samadhi zu erreichen und alles eins wird, das Denken aufhört und der Geist „wahrhaftig frei von irdischer Anhaftung“ ist.
Die Yoga-Sutren des Patanjali werden auch oft als Raja Yoga Sutren bezeichnet, da sie sich vornehmlich mit der Geisteskontrolle, dem zur Ruhe bringen der Sinne, beschäftigen.
Tiefe Zufriedenheit lässt uns grenzenloses Glück erfahren.
Yoga-Sutra 2,42
Yoga ist Achtsamkeit, zu der uns Patanjali, aufruft. Achtsamkeit mit sich und im Umgang mit anderen heißt nicht, das wir immerzu vorsichtig sein sollen oder uns immer mehr zurückziehen. Gemeint ist damit, dass wir beginnen sollen bewusster zu handeln, yogisch zu handeln. Mag sein, dass wir durch achtsames Handeln vielleicht ab und zu nicht ganz so spontan und schnell reagieren. Aber wir werden ruhiger und entspannter und bewusster agieren. Vieles wir uns nicht mehr so stressen und das gibt uns mehr Lebensqualität, körperliche und seelische Gesundheit.
In den Yoga-Sutren gibt uns Patanjali auch heute noch eine Anleitung, in unserem Leben voller Stress und äußerer Reize zu innerer Ruhe uns Ausgeglichenheit – zu uns – zu finden.