Zum Hauptinhalt springen

Indien filmt Yoga-Übungen um diese vor Missbrauch zu schützen

Um die jahrtausende alten Yoga-Traditionen gegen den Kommerz zu schützen, hat Indiens Regierung beschlossen, hunderte von Yoga-Übungen auf Video aufzunehmen.

Dazu wurden 10 Yoga-Meister ausgewählt, die die Asanas so ausüben, wie sie in den alten Schriften beschrieben werden. Die Videoaufnahmen werden zusätzlich zu den Beschreibungen der Asanas in der Traditonal Knowledge Digital Library (TKDL) in Dehli hinterlegt, in der auch altes medizinisches Wissen festgehalten ist.

Indien möchte damit den in den letzten Jahren immer häufiger werdenden Patentanmeldungen auf Übungsreihen entgegenwirken, die schon seit vielen Jahren so geübt werden.

Von den meisten Yoga-Kennern werden Yogaübungen und Übungsreihen als allgemein zugängliches Kulturgut gesehen, allerdings gibt es z.B. in den USA mehrere hundert Patente auf eben solche.

Liberation Dance with Shiva Rea – Tanzmeditation

Die Vielfältigkeit des Yoga
Für alle, die glauben Yoga und Meditation sei nur ohne viel Bewegung und Dynamik, habe ich hier ein Video von Shiva Rea. „Liberation Dance“ ist eine dynamische Tanzmeditation und zeigt, dass Yoga und Meditation keine Grenzen hat. Auch der Tanz ist eine Art von Meditation, die jeder schon einmal erlebt hat, meist unbewusst.
Also, einfach mal reinschauen und genießen, vielleicht ist das was für Dich.

Liberation Dance with Shiva Rea

 

DVD-TIPPS:

Shiva Rea – Fluid Power
Prenatal Yoga
Shiva Rea – Yoga For Beginners

Svadhisthana-Chakra, in der neuen Ausgabe von "yoga aktuell"

In der neuen Ausgabe von „yoga aktuell“ wird dieses mal in der Reihe „Eine Reise durch die Chakras“ mit Lord Vishnus Couch das Sakralchakra oder auch Svadhisthana-Chakra erläutert.

„Den Ort von Leidenschaft und Freude entdecken: Aufbruch ins Leben durch die Stärkung des Sakralchakras“, ist das Thema des sehr schönen Artikels.

Es geht um die Entwicklung des Chakras aus dem 1. Chakra, dem Wurzel-Chakra, um das Lustprinzip und darum, wie man die Balance im Sakralchakra findet, körperliche und seelische Freuden zu genießen und um die Kunst mit Änderungen umzugehen.

Im Workshop gibt es dann noch eine tolle, auf Svadhisthana-Chakra abgestimmte Übungsreihe, die ich gleich mal ausprobieren werde.

Die Chakra-Serie kann ich jedem sehr empfehlen, schön und vor allem verständlich aufbereitet und mit vielen Asanas zum ausprobieren.

yoga aktuell, Ausgabe 3/2010, Juni/Juli

Noch mehr Infos Svadhisthana Chakra findet Ihr hier.

Männeryoga im Trend, aber bitte ohne das weibliche Geschlecht

Yoga tut Körper und Seele gut – das haben auch Männer erkannt. Immer mehr Vertreter des männlichen Geschlechts praktizieren Yoga. Ob es sich nun um Meditation handelt, das bei beruflich stark engagierten Managern immer populärer wird, oder das sehr sportliche Ashtanga-Yoga.
Das Yoga anstrengend ist, den Körper fordert und die Muskulatur auf sanfte Weise aufbaut, nebenbei aber entspannt und der perfekte Ausgleich für unser stressbeladenes Leben ist, hat sich auch bei Männern rumgesprochen. So finden wir jetzt auch Artikel in Männermagazinen über Yoga und müssen nicht mehr verheimlichen, dass auch unsere Fußball-Nationalmannschaft einen Yoga-Lehrer hat.
Das Magazin „Yoga Aktuell“ veröffentlichte z.B. in der Ausgabe 04/09 ein Interview mit dem Manager der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft Oliver Bierhoff über die Besonderheiten eines auf Fußballer abgestimmten Yogatrainings, den scheinbaren Zwiespalt zwischen Yoga und Wettbewerb und einige gängige Vorurteile gegenüber Yoga. Und auch einen Artikel über Yoga & Fußball: „Warum ist Yoga als Trainings-Ergänzung sinnvoll? Welche Erfahrungen machen Yogalehrer mit Fußball-Stars? Alles über Yoga und Profi-Fußball…“
Die Wirkung von Yoga auf Körper, Geist und Seele hat sich also bis in die Männerwelt etabliert. Viele Männer würden diese sanfte Trainingsform, die Muskulatur und Sehnen dehnt (bei Männern nur allzu oft verkürzt) gerne einmal ausprobieren. Nur eine Hemmschwelle scheint es noch zu geben – der Frauenüberschuss in Yoga-Studios und Kursen.
Die Angst, sich bei den anfangs ungewohnten Bewegungen lächerlich zu machen, sitzt bei Männern tief. Immer wieder hören wir auch das Argument, dass man(n) sich bei der teils erotischen Ausstrahlung mancher Frauen im Yoga, nicht konzentrieren könne.
Eigentlich ist diese Angst völlig unbegründet, da man ja beim Yoga bei sich selbst ist und die anderen Teilnehmer eines Kurses bei der Ausführung der einzelnen Asanas gar nicht richtig wahrnimmt, aber wem sagen wir Frauen das.
Aber kein Problem, Abhilfe schaffen reine Männerkurse. Da darf dann auch mal gelacht werden, ohne dass man sich gleich lächerlich macht. Selbst Yoga-Video-Portale bieten nun spezielle Männerkurse an. Und nach dem Anfängerkurs kann man es dann ja mal wieder in einem gemischten Kurs probieren.

 

Ein Aufruf also an das starke Geschlecht. Wer es gerne mal versuchen möchte und Interesse an einem Männer-Yoga-Kurs hat, soll sich bitte melden? Gerne stellen wir für Euch auch eine individuelle Gruppe (mind. 6 Personen) mit Freunden und/oder Kollegen zusammen.

Zitat des Tages – Liebe

„Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.“

Mahatma Gandhi ( indischer Rechtsanwalt
und politischer sowie geistiger Führer der indischen
Unabhängigkeitsbewegung* 2. Oktober 1869 in
Porbandar, Gujarat; † 30. Januar 1948 in Neu-Delhi, Delhi)

Yogafestival Mecklenburg

Und noch ein Yogafestival steht an, das Yogafestival Mecklenburg vom 25.-27. Juni 2010 im Schloss Daschow.

Hier solltet ihr unbedingt mal auf die Website schauen. Die Location ist wunderschön gewählt, das wird bestimmt eine tolle Veranstaltung. Das Programm ist mit so viel Liebe zusammengestellt. Hier einige Auszüge:

Meetingpoint Bäume, Baumyoga mit Katrin Marusch.
Erlebe altes keltisches und indisches Wissen über die Heilkraft der Bäume + die energetisierende Wirkung des Kudalini-Yoga.

Lagerfeuer am See mit Trommeln + freies Tanzen Nicole Wilken.
Nicole macht erst ein paar Lockerungsübungen mit uns und so nach und nach fließt die Musik immer besser durch Deinen Körper, so dass die Bewegungen ganz von alleine kommen.

Schatzsuche am Strand mit Paul Wiegand für die Kleinen unter den Yogis.
Ich freue mich, wenn Ihr Eure Strandspielsachen mitbringt und Jemand mit guckt.

Für den vegetarisch kulinarischen Genuss sorgen Marktstände.

Schaut mal rein, hier findet Ihr mehr Infos zum Festival.

Schade, dass ich nicht teilnehmen kann! Würde mich freuen, wenn Ihr mir berichtet, wie es war.

Swami Yogananda wird am 6. Berliner Yogafestival teilnehmen

Swami Yogananda, der 100 jährige Yogi aus Rishikesh (Indien) , wird neben vielen weiteren internationalen Yogalehrern und Musikern am 6. Berliner Yogafestival teilnehmen. Swami Yogananda reist zum ersten Mal in seinem Leben nach Europa und wird seine Übungsreihe, die aus 46 Übungen besteht, vermitteln.
Das Festival findet vom 2. bis 4. Juli in Berlin-Kladow, am schönen Wannsee, statt und es werden in diesem Jahr mehr als 5.000 Yogabegeisterte erwartet. Das Programm besteht aus Yogakursen, Workshops und Konzerten.
Ein weiteres Highlight ist in meinen Augen David Lurey (…durch eine dynamische Transformation von Körper, Kopf und Geist zur Selbstverwirklichung finden), der als leidenschaftlicher Musiker Kirtans wo immer er Zeit und Gelegenheit findet organisiert.
Und auch Dave Stringer & Band ist mit von der Partie.

Jai Ambe mit Dave Stringer & Band

 

Power Yoga with Bryan Kest

Gastbeitrag von Manuela Weiß

One Day Power Yoga Workshop…

… so wurde der 3-stündige Workshop am 20.05.2010 in einem der großen Yogazentren Frankfurts angekündigt, für den wir uns bereits Monate zuvor angemeldet hatten.

Power Yoga – was ist das? Anstrengend würde es sicher werden – und das wurde es auch. Doch zunächst fanden wir uns mit ca. 50 weiteren (meist weiblichen) Interessierten in einem verspiegelten Yogasaal ein und wurden von dem lässig gekleideten Bryan Kest begrüßt. Seit mehr als 23 Jahren unterrichtet Bryan Kest Yoga. Er hat den Begriff „Power Yoga“ geprägt – oder besser: erfunden. Es ist sein eigener charakteristischer Stil, den er 1979 entwickelte. Dieser fordernde Stil ist ein dynamisches Training für Körper, Geist und Seele.

In etwas mehr als 1 Stunde erzählt der sympathische 45-jährige (in Englisch, aber gut zu verstehen) was ihm beim Yoga wichtig ist: Die individuelle Entfaltung und die Einsicht, dass jeder Mensch anders ist, keiner eben ist wie der andere. Mehr und mehr Menschen möchte er zu einem gesünderen und friedvollen Lebensstil bewegen, „Mein oberstes Ziel ist eine Abfolge von Übungen zu unterrichten, die Körper, Geist und Seele vollständig vereinen“. Das wir bei dem dynamischen und fordernden Üben auch noch an Gewicht verlieren und unseren Körper in Form bringen, ist eher ein Nebenprodukt. Er singt kein Om oder andere Mantras, er spricht kaum über Yoga-Philosophie. Vielmehr bringt er mit seinen lockeren Sprüchen und einer sehr saloppen Ausdrucksweise das Auditorium immer wieder zum Lachen. Bryan Kest ist eben Geschmacksache.

Nun geht es weiter mit dem Übungsteil. Ein wenig aufgeregt sind wir schon. Aber Bryan hat uns die (meisten) Bedenken genommen, denn „kein Mensch ist wie der andere“ – also kann auch nicht jeder die Asanas perfekt wie im Lehrbuch ausführen. Das ermutigt. Sehr angenehm ist auch die Einladung zu einem „Yoga-Buffet“: Jeder nimmt das was er mag und so viel davon wie er mag. Das ist ein schöner Gedanke. Die Asanas sind durchweg schlicht, jedoch macht die Intensität den kraftvollen Flow aus. „Simple but not easy“. Ohne Pause – natürlich nur, wer möchte – geht es in verschiedenen Variationen Brett – Kobra – Brett – Hund – Vorbeuge – Brett – Hund…. so weiter bis zum Ende des Workshops. Immer wieder geht Bryan Kest auf die Atmung ein, zeigt uns, dass wir gerade wieder einmal nicht bei der Sache waren. „Tiefes Atmen in den Asanas lässt uns den Geist konzentrieren. Man kann dabei nicht an Vergangenes, Zukünftiges, an Gefühle wie Hass, Neid oder Eitelkeit denken.“

Danke Bryan für die Inspiration, das nächste Jahr sind wir wieder dabei.

Nackt-Yoga – der neueste Yoga-Trend aus New York in aller Munde

Vor ein paar Wochen habe ich diesen kleinen Artikel zu Nackt-Yoga geschrieben, und dieser Tage ist es in aller Munde. Einig ist man sich nicht, was das Thema Nackt-Yoga anbelangt. Anhänger dieser Yoga-Form erklären, Nackt-Yoga helfe ihnen beim Vertiefen ihrer Übungen und dem Aufbau einer engen und – wohlgemerkt – nichtsexuellen Gemeinschaft. Kritiker sehen die Qualität des Yogas gefährdet, dass unter der gesteigerten Sinnlichkeit im Nackt-Yoga leide.

Hier findet Ihr die Links zu den beiden (leider gleichen) aktuellen Artikeln mit den ersten Bildern:

Nackt-Yoga immer beliebter

Nackt-Yoga – der neue Trendsport aus den USA