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Der Trend-Chair aus Canada – Sukhasana

Schade, das es diesen Trendstuhl mit dem Namen „Sukhasana“ hier wohl noch nicht gibt, den würde ich gerne einmal ausprobieren.

Sieht aus wie ein Bürostuhl und ist auch ein Bürostuhl, nur sitzt man auf dem Stuhl nicht wie auf einem herkömmlichen Bürostuhl.

Sukhasana ist ein Stuhl, designed um Menschen erfahren zu lassen, wie man richtig und gut sitzt.

Auf einer Indienreise wurde der Designer Carl Brodeur zu diesem Stuhl inspiriert. In Indien kam er auch zu der Überzeugung, dass wir Menschen eigentlich dazu gemacht sind auf dem Boden, der Mutter Erde zu sitzen, nicht auf Bürostühlen, Sofas oder ähnlichem, wo uns jegliches Körpergefühl verloren geht.

Und so wurde seine Idee geboren.

Der Stuhl ist so konzipiert, dass man bequem im Lotus (padmasana), in der einfachen kreuzbeinigen Sitzhaltung (sukhasana), gomukhasana oder auch im Schmetterling (bhadrasana) sitzen kann. Hierzu ist er unabhängig regulierbar. Die Seiteflügel des Stuhls können so eingestellt werden, dass sie die Knie unterstützen.
Es gibt den Stuhl in einer Meditationsversion und einer Büroversion, ebenso in verschiedenen Materialien. Hier setzt der Designer Carl Brodeur ganz auf „veggie-friendly“ Materialien. Er verwendet ausschließlich Kork und „ultraleather“, ein high-end Kunstleder.

Hört sich alles nach einer sehr guten Alternative zu den herkömmlichen Bürostühlen an.

Leider ist der Preis für diesen Stuhl nicht ganz billig – $ 1.400 CDN kostet der neue Chair aus Canada.

Anschauen könnt ihr euch „sukhasana“ hier:

 

Iyengar-Yoga

Iyengar-Yoga wurde von B. K. S. Iyengar, geboren 1918, entwickelt. Während seiner jahrzehntelangen Übungspraxis erforschte er jede einzelne Asana (Körperübung) auf ihre korrekte Ausführung und Wirkungsweise. Iyengar „erfand“ aus seiner eigenen Praxis heraus Hilfsmittel wie Gurte, Klötze, Stühle, Polster und vieles mehr Rückenbänke. Die Hilfsmittel (auch Props genannt) ermöglichen fast jedem Yoga-Übenden, fast alle Asanas (auch schwierigere) Asanas einzunehmen und auch einfach erscheinende Asanas intensiver wahrzunehmen.

Iyengar-Yoga ist somit für sportliche Menschen genauso interessant wie für Menschen mit Einschränkungen leidende.

Die Ausbildung zum zertifizierten Iyengar-Yoga-Lehrer dauert 3 Jahre und kombiniert anspruchsvolle Asana-Praxis mit dem notwendigen philosophischen und anatomischen Wissen.

Typisch für den kraftvollen und fordernden, aber achtsamen Unterricht im Iyengar-Yoga sind drei Aspekte:

Technik – die Asanas werden sehr genau ausgeführt und oft mit Hilfsmitteln wie Gurten, Stühlen und Blöcken unterstützt, um die Übung zu erleichtern oder zu intensivieren.

Dauer – die Asanas werden besonders im fortgeschritten Stadium länger gehalten (mindestens 3 Atemzüge für Anfänger, 3 Minuten für Fortgeschrittene), damit sich eine dehnende und kräftigende, aber auch biochemische, psycho-mentale Wirkung entfaltet.

Sequenz – welche Asanas passen zu den äußeren (z.B. Wetter, Tageszeit) und inneren Bedingungen (nervlicher und körperlicher Zustand der Teilnehmer).

Die Kombination dieser 3 Aspekte lässt uns die Asanas bis ins Zentrum unseres Seins fühlen.

Iyengaryoga ist ein eher statischer Yogastil, dynamische und fließende Elemente findet man hier kaum.

Für Fortgeschrittene Iyengis ist das Praktizieren der Asanas Meditation.

Zitat B.K.S. Iyengar: „Asana is meditation in action.“

Suptavakrasana – Das Krokodil

Das Krokodil ist eine beruhigende Yogaübung, die den Geist zur Ruhe bringt und deshalb auch gerne am Ende einer Yogastunde geübt wird. Die Atmung ist langsam und gleichmäßig. Diese Übung hilft bei Stress und kann Skoliose korrigieren.

 

Dinah Rodrigues entwickelte in ihrer langjährigen Yoga-Praxis Übungsreihen, die den Hormonspiegel von Frauen insbesondere in den Wechseljahren positiv beeinflussen. Sie ist die Begründerin des Hormon-Yoga.

Hormon-Yoga: Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren von Dinah Rodrigues

Surya Namaskar – Der Sonnengruß

 

Symbolisch ist der Sonnengruß eine Huldigung, ein Gebet an die Sonne und die Schöpfung. Demut und Dankbarkeit spielen hier eine große Rolle. Für diejenigen, die mit der offenem Herzen und entsprechender Konzentration die körperliche Übungsfolge ausführen, für die wird der Sonnengruß schon bald zu einen spirituelle Erfahrung.

Dieses kleine Video-Tutorial habe ich gemeinsam mit op-online.de, der Online Ausgabe der Offenbach Post, im Gewächshaus in Offenbach aufgenommen. Eine ganz neue Erfahrung für mich, vor der Kamera zu stehen und… es hat viel Spaß gemacht.

Wenn Euch dieser Beitrag und die Übungsreihe zum Sonnengruß gefällt, dann schaut gerne auf eine Probestunde in meinen Yoga-Kursen im Gewächshaus Offenbach vorbei.

Zum aktuellen Kursprogramm

Buchempfehlung: Den Tag mit Engeln beginnen

Das Buch kam zu mir nach Hause, als Geschenk der Autorin – Daniela Hutter – selbst, und seitdem ist es zu meinem fast täglichen Begleiter geworden. Mit Engeln hatte ich mich bis dahin eigentlich noch nie beschäftigt, aber das ist auch gar nicht nötig. Die Engel in diesem Buch sind eine greifbare Methode, ein Hilfsmittel, um spielerisch aus „Sackgassen“ wieder herauszukommen.

Und fast jeder Tag beginnt so mit einem Engel. Es gibt die verschiedensten Engel, den Engel für Entscheidung und Neuorientierung, den Engel für Liebe und Selbstliebe, den Engel für Materielle Angelegenheiten oder den Engel für Loslassen um nur einige der vielen Engel zu nennen. Jeden Tag sucht man sich ein Engelsymbol aus, zufällig oder auch ganz gezielt, das bleibt einem selbst überlassen. Dieser Engel begleitet einen dann durch den Tag. Dazu gibt es auch immer einen kleinen Meditations-Vorschlag.

Man braucht nicht viel Zeit, 10 bis 15 Minuten reichen schon aus, um gestärkt in den Tag zu starten. Das Buch „öffnet behutsam neue Wege zu Glück und Lebensfreude“. Und es ist auf jeden Fall eine leuchtende Bereicherung im manchmal grauen Alltag.

Den Tag mit Engeln beginnen – Jetzt bei Amazon bestellen!

Zitat des Tages – Leben

Liebst du das Leben? Dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben.

Benjamin Franklin (nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer, * 17. Januar 1706 in Boston, Massachusetts; † 17. April 1790 in Philadelphia, Pennsylvania)

Svadhisthana-Chakra – Das Sakralchakra

Svadhisthana bedeutet soviel wie „Süße“ oder „Lieblichkeit“ und beschreibt damit das Zentrum von Sinnlichkeit, Sexualität und Fortpflanzung aber auch Kreativität und schöpferische Lebensenergie.

Das Sakralchakra wird auch oft als das Zweite Chakra oder das Sexualchakra bezeichnet.

Svadhisthana-Chakra liegt etwa auf der Höhe des Kreuzbeins, etwas oberhalb der Geschlechtsorgane und etwas unterhalb des Nabels. Es versorgt Geschlechts- und Unterleibsorgane, Gebärmutter, Nieren und Blase mit Energie.

Als Zeichen ist dem Sakralchakra die sechsblättrige Lotusblüte zugeordnet. Das Grundsymbol ist die liegende Mondsichel. Die Farbe des Chakras ist Orange, das Hauptmantra ist das VAM.

Das Element Svadhisthana’s ist Wasser, so verwundert es nicht, dass die zugeordneten Symboltiere Fische, Meereslebewesen und Krokodile sind.

Fließendes Wasser wie auch die Mondsichel repräsentieren den weiblichen Aspekt des Chakras. Die ideale Mondphase des Chakras ist die Phase des zunehmenden Mondes.

Dem Chakra werden die Eigenschaften Sexualität, Sinnlichkeit, Fortpflanzung, Arterhaltung, Kreativität, schöpferische Lebensenergie, Emotionen zugeordnet.

In der Yogapraxis sind alle Standhaltungen und Vorbeugen und Übungen, die auf den Beckenraum und das Kreuzbein, die Hüftgelenke und den Lendenwirbelbereich wirken gut, um Svadhisthana zu stabilisieren (z.B. Krokodil, Baum).

Weiter zur Übersicht über die 7 Hauptchakras >>

Zitat des Tages – Freiheit

„Alle Welt sehnt sich nach Freiheit,
und doch ist jedes Geschöpf in seine Ketten verliebt;
Das ist der Urwiderspruch,
der unentwirrbare Knoten unserer Natur.“

Sri Aurobindo, (indischer Politiker, Philosoph,
Hindu-Mystiker, Yogi und Guru.
* 15. August 1872 in Kolkata;
† 5. Dezember 1950)

Ra Ma Da Sa – Kundalini Heilmantra

Ra Ma Da Sa

Sa Se So Hong

Die Übersetzung für dieses Mantra lautet:

Sonne, Mond, Erde, Unendlichkeit.
Ich bin eins mit dem unendlichen Zyklus.

Dieses Mantra ist ein Kundaline Heil-Mantra. Es soll Heilengergie freisetzen, die Du anderen senden kannst oder mit der Du Dich selbst heilen kannst.

Für die Meditation kann man dieses Mantra sehr schön mit einer Fingerübung verbinden. Hierzu berührt man mit den beiden Daumen abwechselnd alle anderen Finger. Also:

Daumen – Zeigefinger auf – Ra
Daumen – Mittelfinger auf – Ma
Daumen – Ringfinger auf – Da
Daumen – kleiner Finger auf – Sa

Daumen – Zeigefinger auf – Sa
Daumen – Mittelfinger auf – Se
Daumen – Ringfinger auf – So
Daumen – kleiner Finger auf – Hong

Durch das Singen des Mantras und die Fingerarbeit fällt es sehr leicht die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Versucht es mal.

Hier noch eine schöne Interpretation des Mantras zum Meditieren: