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Gajananam – Mantra

Die Verse der geistigen Vertiefung und geistigen Entwicklung

Gajananam Bhutaganadhi Sevitam
Kapittag Jambu Phala Sara Bhakshitam
Uma Sutam Shokanvinasha Karanam
Namani Vigneshvara Pada Pankajam

Shadananam Kumkuma Raktavarnam
Mahamatim Divya Mayura Vahanam
Rudrasya Sunum Surasainya Natham
Guham Sadaham Sharanam Prapadye

Ya Kundendu Tushara Hara Dhavala
Ya Shubhra Vastravrita
Ya Vina Varadanda Mandita Kara
Ya Sveta Padmasana
Ya Brahmachyuta Shankara Prabhritibhir
Devaih Sada Pujita
Sa Mam Patu Saraswati Bhagavati
Nisshesha Jadyapaha

Om Namah Shivaya Gurave
Sat-Chid-Ananda Murtaye
Nishprapanchaya Shantaya
Shri Sivanandaya te Namaha
Shri Vishnu-Devanandaya te Namaha

Om Sarva Mangala Mangalye
Shhive Sarvatha Sadhike
Sharanye Trayambake Gauri
Narayani Namostute
Narayani Namostute.

WARMING-UP SEQUENCE FOR YOGA

Wenn man mit der Yoga-Praxis beginnt, ist es anfänglich schwer die richtigen Übungen zu finden oder sich überhaupt an einzelne Übungen und deren korrekte Ausübung zu erinnern.

Esther Ekhard gibt in Ihren Videos sehr präzise Erklärungen und zeigt sehr anschaulich unterschiedliche Asanas, die zusammen eine harmonische Übungsfolge ergeben.

Dieses Video ist das erste von dreien, die Yogaanfänger helfen, Ihre eigene Yoga-Praxis auch zu Hause fortzuführen.

 

Buchempfehlung: Yoga Anatomie – Ihr Begleiter durch die Asanas, Bewegungen und Atemtechniken

In einem starken Körper wohnt ein starker Geist.

Jede Körperübung (Asana) im Yoga hat eine bestimmte Funktion und wirkt sich auf bestimmte Körperregionen, Organe, Gelenke und Muskeln aus. Die wichtigsten Übungen werden im Buch auf sehr anschauliche Weise genau beschrieben, deren Ansatzpunkte im Körper erklärt. Der Autor und Yoga-Experte Leslie Kaminoff gibt zusätzlich Tipps, beschreibt die häufigsten Fehler bei der Durchführung der Übungen und wie diese vermieden werden können.

Kaminoff beschreibt die Anatomie des Yoga gegliedert in folgende Punkte:

  • Dynamik der Atmung
  • Yoga und die Wirbelsäule
  • Einsicht in die Asanas
  • Haltungen
    – im Stehen
    – im Sitzen
    – im Knien
    – in Rückenlage
    – in Bauchlage
    – Armgestützte Haltungen

Veranschaulicht werden die Übungen durch exakte Illustrationen, die die Muskelgruppen, die trainiert werden, aus so unterschiedlichen Perspektiven zeigen, wie es anhand von Fotos nicht möglich wäre.

Außerdem finden wir in Buch einen Überblick über die Muskeln mit lateinischem Namen und ein Register mit den Asanas in Sanskrit und Deutsch.

Mein FAZIT: Ein gewinnbringendes Yoga-Buch für Yoga-Praktizierende und -Lehrer.

Der Autor; Leslie Kaminoff ist ein anerkannter Experte und Lehrer für Anatomie, Atem- und Körperarbeit. Er ist der Gründer von „The Breathing Project“, einem führenden New Yorker Yoga-Studio, in dem Yoga und Yoga-Therapie auf individuelle, atemorientierte Weise praktiziert werden. Er schreibt außerdem für das Yoga Journal und ist beratend als Yoga-Experte bei der New York Times tätig.

Yoga-Anatomie: Ihr Begleiter durch die Asanas, Bewegungen und Atemtechniken

Arati, die Lichtzeremonie

Arati ist ein sehr schönes Lichtritual, das uns tief bewegen kann, wenn wir uns darauf einlassen.

Durch das verbrennen von Kampher wird Licht entzündet und dann vor einem „Altar“ oder dem Göttlichen geschwenkt. Dabei werden Mantras wiederholt, die die verschiedenen Aspekte des Göttlichen anrufen. Anschließend trägt man die Flammen dann segnend durch den Raum. Die an der Zeremonie Mitwirkenden segnen sich nun, indem sie mit beiden Händen das Licht der Flamme aufnehmen und über Stirn und Scheitel streichen.

Praktiziert man Arati am Abend, so ist die Zeremonie besonders wirkungsvoll, wenn man den Raum leicht abdunkelt.
Arati ist Opfer, Symbol für Erleuchtung. Alles Negative wird symbolisch verbrannt. Durch das Überstreifen des Lichtes wird die Reinigung des Geistes symbolisiert. Licht wird aufgenommen und das „dritte Auge“ erweckt. Anschließend bietet man dem göttlichen Süßigkeiten dar und verteilt diese an die anderen Teilnehmer.

Das Hören und Durchführen der Arati (Lichtzeremonie) bewirkt eine innige Verbindung mit der göttlichen Energie und liebevolle Hingabe, die für jeden Menschen, der sich öffnet, spürbar ist.

Auch für diejenigen, die keine Freunde des spirituellen Yogas sind, ist Arati eine schönes Erlebnis.

Arati-Mantra

Jaya Jaya Arati Vighnavinayaka
Vighnavinayaka Sri Ganesha
Jaya Jaya Arati Subramanya
Subramanya Kartikeya
Jaya Jaya Arati Venugopala
Venugopala Venulola
Papavidura Navanita Chora
Jaya Jaya Arati Venkataramana
Venkataramana Shankataharana
Sita Rama Radheshyama
Jaya Jaya Arati Gauri Manohara
Gauri Manohara Bhavanishankara
Sambasadashiva Uma Maheshwara
Jaya Jaya Arati Raja Rajeshwari
Raja Rajeshwari Tripura Sundari
Maha Lakshmi Maha Saraswati
Maha Kali Maha Shakti
Jaya Jaya Arati Anjaneya
Anjaneya Hanumanta
Jaya Jaya Arati Dattatreya
Dattatreya Trimurti Avatara
Jaya Jaya Arati Adityaya
Adityaya Bhaskaraya
Jaya Jaya Arati Senishwaraya
Senishwaraya Bhaskaraya
Jaya Jaya Arati Shankaracharya
Shankaracharya Adwaitagurave
Jaya Jaya Arati Sadguru Natha
Sadguru Natha Sivananda
Jaya Jaya Arati Jesus Gurave
Moses Gurave Buddha Gurave
Jaya Jaya Arati Mohammed Gurave
Laotse Gurave
Samasta Guru Bhyo Namah
Jaya Jaya Arati Venugopala

WAKE UP HAPPY!! Morning YOGA routine.

WAKE UP HAPPY!! WITH ESTHER

Diese Übungsfolge begleitet uns sehr sanft in den Tag. Der Körper wird gestreckt, Oberkörper und Rumpf werden stimuliert. Mit der „Katze“ wird die Wirbelsäule aktiviert und sanft gedehnt, der „Hund“ aktiviert die hintere Beinmuskulatur und streckt die Wirbelsäule. Mit der „Cobra“ wird die Vorderseite des Körpers gestreckt und die Verdauung aktiviert. Abgeschlossen wird die Übungsfolge mit dem „Twist“, mit dem der Körper aktiviert und stimuliert wird.

 

Stess reduzieren und die Balance finden mit einfachen Atemübungen

Pranajama – Wechselatmung

Ein wichtiger Bestandteil des Yoga ist Pranajama, die Arbeit mit dem Atem. Hierfür gibt es die verschiedensten Techniken. Einige dieser Atemtechniken sind erhitzend, einige wirken kühlend, manche wecken uns auf, andere beruhigen uns und wieder andere sorgen für innere Balance.

Eine dieser Atemtechniken ist die Wechselatmung. Diese Technik kann man immer und überall praktizieren und sie kann von jedem praktiziert werden, ob Anfänger, jung oder alt. Die Wechselatmung sorgt für Balance in Körper, Geist und Seele.

Meist nehmen wir es gar nicht wahr, aber normalerweise wechselt unser Atem alle 1 ½ bis 2 Stunden von einem Nasenloch zum anderen. Nach der yogischen Philosophie beeinflusst dieser Wechsel unseren Geisteszustand und unser physisches Wohlbefinden. Wir haben ein Netzwerk von Kanälen in unserem Körper; in der chinesischen Medizin werden diese Kanäle als Meridiane bezeichnet, in Yoga und Ayurveda nennen wir diese nadis. Je nachdem, welches Nasenloch gerade aktiv ist, werden verschiedenen nadis stimuliert. So wirkt sich das Atmen durch das rechte Nasenloch zum Beispiel stimulierend aus, während Atmen durch das linke Nasenloch eher beruhigt. Gleichen wir nun das Atmen durch beide Nasenlöcher aus, so werden unsere Gedanken klar, wir fühlen uns zentriert und erleben mentale und subtile Reinigung.

Der Sanskrit-Name dieser Atemtechnik, nadi shodhana, wird übersetzt mit Reinigung der nadis, was uns eine wunderbare Balance in Körper und Geist empfinden lässt.

Die Wechselatmung kann von jedem praktiziert werden, ob Anfängern, jung oder alt. Einer der größten Vorteile ist, dass die Wechselatmung das parasympathische Nervensystem anregt und somit Stress reduziert – und das können wir alle brauchen.

Übungsanleitung:

• setze dich in eine bequeme Sitzhaltung
• verschließe dein rechtes Nasenloch mit mit dem Daumen deiner rechten Hand
• atme nun tief durch dein linkes Nasenloch ein
• halte die Luft an, solange es sich für Dich gut anfühlt
• verschliesse nun mit deinem Ringfinger dein linkes Nasenloch
• dann atme durch das rechte Nasenloch aus und wieder ein.

Damit hast Du eine Runde der Wechselatmung abgeschlossen. Wiederhole diese Übung nun mehrmals und achte darauf, dass Du jede Atemrunde abschliesst, bevor Du die Übung beendest.

 

Praktiziert man die Wechselatmung z.B. am Morgen, so kann sie helfen den Geist zu zentrieren und schafft die ideale Grundlage für einen anstrengenden Tag. Abends hilft Sie hingegen zu relaxen.

Kundalini-Yoga nach Yogi Bhajan

Kundalini-Yoga spielt besonders im Tantrismus und Kriya-Yoga eine wichtige Rolle. Auch im Sikhismus praktiziert man Kundalini-Yoga, diese Art von Yoga ist hier beschrieben.

Kundalini Yoga wurde 1968 durch Yogi Bhajan aus Nordinien in den Westen gebracht. Yogi Bhajan, der 2004 verstarb, war ein Sikh und so fließen Elemente des Sikh Dharma in seine Lehren ein. Aber wie bei allen Yogaarten ist auch Kundalini-Yoga offen gegenüber allen Religionen. Yogi Bhajan gründete den Verein 3HO – Healthy Happy Holy Organisation“ – der gesundes, glückliches und ganzheitliches Leben zum Ziel hat.

„Es ist Dein Geburtsrecht, glücklich zu sein.“ Yogi Bhajan

Im Gegensatz zum Hatha-Yoga sind die Übungen oft dynamische Bewegungsabläufe, die oft mit der Feueratmung verbunden werden. Sie richtet sich stark auf das Spüren der eigenen Lebensenergie. Viele Übungen werden im Schneidersitz oder Fersensitz ausgeführt, aber auch aus dem Hatha-Yoga bekannte Asanas finden sich im Kundalini wieder.

Jede Kundalini Übung hat drei Ebenen:

1. Asana (Körperübungen)
2. Pranayama (Atemübungen)
3. Meditation (Dhyana).

Eine wichtige Rolle im Kundalini spielt die Meditation, wobei der Fokus hier auf Mantren liegt, die aus dem Sikhismus stammen. Auch Mudras, Pranayamas und Bandhas werden verwendet.
Jede Kundalini-Stunde nach Yogi Bhajan wird mit dem Mantra

„Ong Namo Guru Dev Namo“ (Ich begrüße die kosmische, schöpferische Energie und den erhabenen Weg zum Licht)
eröffnet…

 

und mit dem Mantra

„Sat Nam“ (Wahrheit, Identität)

beendet.

Eine Übungsreihe wird als Kriya bezeichnet, ist in ihrer Abfolge vorgeschrieben und darf nicht verändert werden.

Kundalini-Yoga nach Yogi Bhajan gehört eher zu den spirituellen Yoga-Arten und ist meiner Meinung nach für Anfänger nur bedingt geeignet. Wenn man allerdings bereit ist, sich dem spirituellen Aspekt zu öffnen, dann sollte man Kundalini auf jeden Fall einmal probieren. Man merkt sehr schnell, ob man sich dieser Form des Yoga öffnen kann.

„Im Kundalini Yoga ist das wichtigste die Erfahrung. Deine Erfahrung geht direkt in Dein Herz.“ Yogi Bhajan