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Suptavakrasana – Das Krokodil

Das Krokodil ist eine beruhigende Yogaübung, die den Geist zur Ruhe bringt und deshalb auch gerne am Ende einer Yogastunde geübt wird. Die Atmung ist langsam und gleichmäßig. Diese Übung hilft bei Stress und kann Skoliose korrigieren.

 

Dinah Rodrigues entwickelte in ihrer langjährigen Yoga-Praxis Übungsreihen, die den Hormonspiegel von Frauen insbesondere in den Wechseljahren positiv beeinflussen. Sie ist die Begründerin des Hormon-Yoga.

Hormon-Yoga: Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren von Dinah Rodrigues

Brahmari – Pranayama

Brahmari ist eine Atemtechnik (Pranayama), die in der Hatha Yoga Pradipika beschrieben wird. Man sagt zu Brahmari auch das „Summen wie eine Biene“ oder die „Hummel-Atmung“.

Beim Einatmen erzeugt man einen schnarchenden Ton, beim Ausatmen erzeugt man einen Summton, wie das Summen einer Hummel. Man kann diese Übung noch unterstützen, indem man die Ohren mit den Zeigefingern verschliesst. So kann man die Schwingungen im Schädel ganz besonders stark spüren.

Brahmari unterstützt eine klare (Sing-)Stimme und beruhigt den Geist.

Besonders schön ist es, wenn man Brahmari am Anfang einer Yoga-Stunde praktiziert. Die Hummelatmung ist eine einfache Atemtechnik, die sich auch gut für Anfänger eignet, die jeder schnell erlernt und die auch gut zu Hause praktiziert werden kann.

Ujjayi-Atmung

Ujjayi-Atmung (Kehlkopfritzenatmung):

Sanskrit: ujjayi = die Siegreiche

Die Ujjayi-Atmung versorgt Körper und Muskulatur sehr stark mit Energie und wärmt und belebt den ganzen Organismus.
Dabei wird langsam durch die Nase eingeatmet und dann in derselben Weise ausgeatmet. Gleichzeitig wird bei diesem Vorgang ein Reibelaut in der Kehle erzeugt, der mit dem Rauschen der Meeresbrandung vergleichbar ist.

Die Ujjayi-Atmung wird vor allem im Ashtanga und Vinyasa Yoga praktiziert.

 

Stess reduzieren und die Balance finden mit einfachen Atemübungen

Pranajama – Wechselatmung

Ein wichtiger Bestandteil des Yoga ist Pranajama, die Arbeit mit dem Atem. Hierfür gibt es die verschiedensten Techniken. Einige dieser Atemtechniken sind erhitzend, einige wirken kühlend, manche wecken uns auf, andere beruhigen uns und wieder andere sorgen für innere Balance.

Eine dieser Atemtechniken ist die Wechselatmung. Diese Technik kann man immer und überall praktizieren und sie kann von jedem praktiziert werden, ob Anfänger, jung oder alt. Die Wechselatmung sorgt für Balance in Körper, Geist und Seele.

Meist nehmen wir es gar nicht wahr, aber normalerweise wechselt unser Atem alle 1 ½ bis 2 Stunden von einem Nasenloch zum anderen. Nach der yogischen Philosophie beeinflusst dieser Wechsel unseren Geisteszustand und unser physisches Wohlbefinden. Wir haben ein Netzwerk von Kanälen in unserem Körper; in der chinesischen Medizin werden diese Kanäle als Meridiane bezeichnet, in Yoga und Ayurveda nennen wir diese nadis. Je nachdem, welches Nasenloch gerade aktiv ist, werden verschiedenen nadis stimuliert. So wirkt sich das Atmen durch das rechte Nasenloch zum Beispiel stimulierend aus, während Atmen durch das linke Nasenloch eher beruhigt. Gleichen wir nun das Atmen durch beide Nasenlöcher aus, so werden unsere Gedanken klar, wir fühlen uns zentriert und erleben mentale und subtile Reinigung.

Der Sanskrit-Name dieser Atemtechnik, nadi shodhana, wird übersetzt mit Reinigung der nadis, was uns eine wunderbare Balance in Körper und Geist empfinden lässt.

Die Wechselatmung kann von jedem praktiziert werden, ob Anfängern, jung oder alt. Einer der größten Vorteile ist, dass die Wechselatmung das parasympathische Nervensystem anregt und somit Stress reduziert – und das können wir alle brauchen.

Übungsanleitung:

• setze dich in eine bequeme Sitzhaltung
• verschließe dein rechtes Nasenloch mit mit dem Daumen deiner rechten Hand
• atme nun tief durch dein linkes Nasenloch ein
• halte die Luft an, solange es sich für Dich gut anfühlt
• verschliesse nun mit deinem Ringfinger dein linkes Nasenloch
• dann atme durch das rechte Nasenloch aus und wieder ein.

Damit hast Du eine Runde der Wechselatmung abgeschlossen. Wiederhole diese Übung nun mehrmals und achte darauf, dass Du jede Atemrunde abschliesst, bevor Du die Übung beendest.

 

Praktiziert man die Wechselatmung z.B. am Morgen, so kann sie helfen den Geist zu zentrieren und schafft die ideale Grundlage für einen anstrengenden Tag. Abends hilft Sie hingegen zu relaxen.