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Yoga für die Augen

Unseren Körper halten wir oft fit, aber wann kümmern wir uns schon mal um unsere Augen? Obwohl wir heute fast alle viele Stunden am Computer verbringe und wissen, dass es ganz wichtig ist, den Augen hier immer mal wieder eine Ruhepause zu gönnen, halten wir diese nur selten ein.

AugenYoga sorgt auch für unsere Augen, einfache Übungen unterstützen die Beweglichkeit und sorgen für Entspannung der Augen. Deshalb möchte ich hier ein paar einfache Yogaübungen vorstellen, die man ganz leicht im Alltag und am Schreibtisch praktizieren kann und deren Wirkung man unmittelbar wahrnimmt.

1. Entspannung

Setze Dich in einen bequeme kreuzbeinige Sitzhaltung und richten ganz bewusst Deinen Rücken gerade auf. Natürlich kannst Du auch auf einem Stuhl sitzen und Dich aufrichten. Lege Deine Hände auf Deine Knie oder Beine und halte den Kopf ganz gerade. Schließe die Augen und konzentriere Dich auf Deine Atmung.

Reibe nun Deine Handflächen gegeneinander, bis Deine Hände ganz warm sind. Lege nun die hohlen Hände über Deine geschlossenen Augen, ohne diese dabei zu berühren. Bleibe für ca. 2 Minuten in dieser Position und atme tief durch. Versuche die Energie zu spüren, die von Deinen Händen ausgeht.

Lege Deine Hände wieder auf Deine Knie oder Beine.

2. Blick von oben nach unten

Dann richte Deinen Blick ganz weit nach oben und dann ganz weit nach unten. Die Bewegung ganz langsam ausführen und dabei den Kopf weiter ganz gerade halten. Wiederhole die Übung einige male und schließe danach kurz die Augen und entspanne.

3. Blick von links nach rechts

Blicke nun von links nach rechts und von rechts nach links. Achte darauf, dass Dein Blick in Augenhöhe bleibt. Führe die Augenübung ganz bewusst und langsam aus und wiederhole sie einige male. Dann schließe wieder die Augen uns entspanne.

4. Blick diagonal

Blicke nun von rechts oben nach links unten und wiederhole die Übung einige male. Dann wechsle die Seite und blicke von links unten nach rechts oben und wiederhole dies einige male. Dann schließe wieder die Augen und entspanne.

5. Augenrollen

Rolle nun die Augäpfel zuerst im Uhrzeigersinn und versuche die äußeren Punkte Deines Blickfeldes zu verfolgen und vermeide es, Deine Augen dabei zu sehr anzustrengen. Wechsele dann die Richtung und rolle Deine Augäpfel gegen den Uhrzeigersinn. Danach die Augen schließen und entspannen.

6. Schielen

Blicke nun auf Deine Nasenspitze ohne zu blinzeln und halte das für ein paar Sekunden und dann entspanne.

7. Ein Wort schreiben

Überlege Dir einen etwas längeren Begriff und schreibe diesen mit den Augen in die Luft. Dein Kopf bleibt ganz ruhig, nur Deine Augen bewegen sich. Wähle eher große Buchstaben. Danach schließe noch einmal die Augen und entspanne.

8. Entspannung

Wiederhole die erste Übung noch einmal.

Reibe nun Deine Handflächen gegeneinander, bis Deine Hände ganz warm sind. Lege nun die hohlen Hände über Deine geschlossenen Augen, ohne diese dabei zu berühren. Bleibe für ca. 2 Minuten in dieser Position und atme tief durch. Versuche die Energie zu spüren, die von Deinen Händen ausgeht.

Deine Augen sind nun entspannt und fit für all das, was noch kommt.

Und hier geht es zu einer weiteren wirkungsvollen Augenübung, Trataka – die Kerzenmeditation.

YOGA ist der gegenentwurf zum ansonsten so harten leben hier in nairobi

G A S T B E I T R A G

YOGA – vor allem in den USA und Europa als besonders populär, weit verbreitet und für seine ungebrochen wachsende Beliebtheit bekannt, kommt es mehr und mehr auch im „Schwarzen Kontinent“ Afrika an, erfreut sich dort zunehmender Beliebtheit. Selbst in den Slums spricht man mancherorts von einem regelrechten YOGA-Boom.

Einen nicht unerheblichen Anteil an dieser Entwicklung trägt die US amerikanische YOGA-Ikone Baron Baptiste, der mit dem African Yoga Project (AYP) ein bemerkenswertes und unvergleichliches Entwicklungsprojekt initiiert hat und seit geraumer Zeit junge Afrikaner und Afrikanerinnen nicht nur in YOGA unterrichtet, sondern sie auch zu YOGA-Lehrern aus- und weiterbildet.

Ihrem Naturell entsprechend, widmen sich die einheimischen Yoginis und Yogis der Lehre und Ausführung der Asanas mit der gleichen beeindruckenden hingebungs- und ausdrucksvollen Leidenschaft, zelebrieren YOGA mit einer wundervoll ansteckenden Lebensfreude.

„YOGA hat mein Leben verändert“ sagt Maggy in einem Interview mit ARD-Nairobi-Büro Korrespondentin Sabine Bohland. Maggy ist eine junge Afrikanerin, die heute durch YOGA nicht nur weg ist von Drogen, Alkohol und nächtlichen Exzessen sondern sich mit und durch YOGA eine eigene Existenz aufgebaut hat. Einst selbst AYP-Schülerin lehrt sie heute YOGA in den Slums von Nairobi, bringt es den Menschen auf der Straße oder sogar den Sträflingen in den Gefängnissen näher.

Maggy ist, wie viele andere farbige YOGA-Lehrer in Nairobi auch, durch das African Yoga Project zu ihrer alles verändernden Leidenschaft gelangt. Ihre Botschaft ist einfach und bezeichnend: „YOGA ist der Gegenentwurf zum ansonsten so harten Leben hier in Nairobi“.

WEITERFÜHRENDE LINKS:

Video-Beitrag aus dem Tagesschau Video-Blog: Afrika, Afrika, von und mit WDR-Korrespondentin Sabine Bohland – Yoga-Boom im Slum von Nairobi

Wer über das African YOGA Project auf dem Laufenden bleiben möchte, findet dazu Aktuelles und Austauschmöglichkeit auf der African YOGA Project-Facebook-Fanpage

Offizielle Website des African Yoga Projects.

Infos uns Hintergründe über Baron Baptiste.

Zitat des Tages – Leidenschaft

„Es ist nichts Großes ohne Leidenschaft vollbracht worden, noch kann es ohne solche vollbracht werden.“

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (deutscher Philosoph, * 27. August 1770 in Stuttgart; † 14. November 1831 in Berlin)

Yoga 50 + – Fit bis ins hohe Alter

… der Titel der Aus- bzw. Weiterbildung für Yogalehrer, die Ursula Salbert in Bühl anbietet, und die ich in der letzten Woche besucht habe.
Der Anteil an älteren Menschen in unserer Gesellschaft wird immer größer. Umso wichtiger ist es, Bewegungsprogramme für diese Zielgruppe zu entwickeln. Wenn wir älter werden, verliert unser Körper Wasser und versteift langsam, die Mobilität lässt nach, die Muskulatur bildet sich zurück, die Gelenke arbeiten nicht mehr so wie in jungen Jahren.
Genau hier setzen wir im YOGA an. Wie übe ich z.B. mit älteren Menschen, die nicht mehr auf der Yogamatte sitzen können, Rücken oder Gelenkprobleme haben.
Ursula Salbert hat in ihrer langjährigen Praxis als Yogalehrerin viele Übungen so abgewandelt und angepasst,  dass auch ältere Menschen sie ausführen können und von der YOGA-Praxis profitieren.
Dabei gibt Ursula Salbert in ihrer Ausbildung Yoga 50 + uns Schülern Anregungen, wie wir Asanas altersgerecht abwandeln können, aber vor allem regt sie unsere eigenen Phantasie an und lässt uns selbst probieren, was gut sein könnte. Natürlich kommt auch die Theorie nicht zu kurz.
Die Inhalte des Seminar sind sehr vielfältig und Langeweile kommt nie auf:
  • Ab wann altern wir und was passiert dabei auf ganzheitlicher Ebene?
  • Warum ist eine ausreichende Bewegung auch bei Einschränkungen im Bewegungsapparat  so wichtig und was müssen wir dabei beachten?
  • Die Veränderung von Bedürfnissen mit den Jahren
  • Das Körperbild und die Körpersprache deuten lernen und die erforderlichen Yogaübungen auswählen
  • Das Yogaüben in Schritten,  Übungsabwandlungen und Hilfsmittel
  • Überforderung und Unterforderung erkennen, der Umgang mit Defiziten,  Schmerzen, Grenzen
  • Sanfte Bewegungsübungen zur Einstimmung, Lockerung und Anregung des Energieflusses
  • Yogaübungen bei Osteoporose, Arthrose und Rheuma,
  • Dynamisches Ganzkörpertraining zur Förderung der Beweglichkeit, Koordination und Konzentration
  • Der Atem als Rhythmusgeber und Brücke zur inneren Wahrnehmung
  • Atem- und Energielenkungen
  • Meditationen und Entspannungsübungen, Visualisierungen, Affirmationen
  • Indikationen und Kontraindikationen
  • Besonderheiten in der Didaktik und Methodik (Stundenaufbau, Übungsintensität, Sprache, Korrektur und vieles mehr)
  • Beobachtungsschulung und Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch
Noch hinzu kam die schöne Unterkunft im Kloster Maria Hilf in Bühl. Der Klostergarten hat uns schon früh morgens zur eigenen Yogapraxis animiert.
Während des Seminars lässt Ursula Salbert immer wieder geschickt kleine Pausen einfließen, etwa eine kleine Gehmeditation im Park oder ein paar Übung in der Natur.
Ein rundum schönes Seminar.
SeniorenYOGA-Kurse bei SamanaYOGA findet Ihr hier.

Zitat des Tages – spiritual happiness

„If we practice the science of yoga, which is useful to the entire human community and which yields happiness both here and here after – if we practice it without fail, we will then attain physical, mental, and spiritual happiness, and our minds will flood towards the Self“

Srï K. Pattabhi Jois (Schüler von T. Krishnamacharya und gilt als bedeutender Vertreter des Hatha-Yoga * 26. Juli 1915 in Kowshika; † 18. Mai 2009 in Mysore)

Yoga für Silveragers – SeniorenYOGA

Fit und ausgeglichen bis ins hohe Alter

 
Vitalität, Gesundheit und geistige Frische hängen nur bedingt mit dem biologischen Alter zusammen. Yoga verhilft uns zu einem erfüllten, selbst bestimmten Leben mit hoher Lebensqualität und Sinnfindung in allen Lebensabschnitten
Wenn wir älter werden verliert unser Körper Wasser und versteift langsam, gerade dann ist es wichtig die Mobilität zu erhalten und die Muskulatur zu stärken um die Gelenke zu schonen und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.
Yoga (hier speziell Seniorenyoga) kann auch auf dem Stuhl geübt werden, das zeigt uns dieses Video aus den USA.
Außerdem berichten die Teilnehmer der SeniorenYOGA-Stunde über Ihre ganz persönlichen Erfahrungen.

 

Yogaguide.at meint: Dieser Film macht Mut auch im hohen Alter mit Yoga zu beginnen oder Yoga zu üben. Positiv und einfach sehenswert!
Dem kann ich mich nur anschließen!