Zum Hauptinhalt springen

Yoga-Kurs in Offenbach Anfänger/Mittelstufe

„DASgewächsHAUS“ Offenbach, Anfänger- und Fortgeschrittenen Yoga-Kurs unter Leitung von Ramona Lauer.
Der Kurs ist für Anfänger und leicht Fortgeschrittene Yoga-Praktizierende jeden Alters konzipiert und entwickelt. Du erlernst die wichtigsten Asanas (Körperübungen) wie zum Beispiel den Hund, die Katze, den Held, den Krieger und den Baum und wirst bereits nach kurzer Zeit in der Lage sein, diese eigenständig auszuführen.
Der Sonnengruß (eine dynamische Abfolge von Asanas) ist integraler Bestandteil dieses Yoga-Kurses. Entspannungsübungen, Atemübungen (Pranayama) und leichte Meditation runden das Programm ab.
Termine: immer mittwochs 18:30 Uhr bis 20:00 Uhrhttp://dasgewaechshaus.de
Zielgruppe: Anfänger und leicht Fortgeschrittene jeden Alters
Lehrer: Ramona Lauer
Preise: Euro 80,- (8er-Karte)
Einzelstunde Euro 12,-

Zu einer Probestunde (Euro 10,-) seid ihr jederzeit herzlich willkommen.Ort:DASgewächsHAUS Offenbach
Bettinastraße 19 / 63067 Offenbach am Main

Der Einstieg in diesen offenen Kurs ist jederzeit möglich!


Größere Kartenansicht
 

Yogische Schriften – Smritis

Zuletzt haben wir uns mit den Shrutis befasst, den Weisheiten, die Rishis (Weisen) direkt (vom Göttlichen) empfangen („gehört“) haben.
Heute möchte ich die Smritis etwas näher beleuchten, die im Gegensatz zu den Shrutis („das Gehörte“) „das Erinnerte“ wiedergeben und die „nur“ über die überlieferte Tradition berichten. Smritis sind nur verbindlich, wenn anzunehmen ist, dass sie auf Shrutis zurückgehen.
Smritis sind Schriften, die von Menschenhand verfasst wurden. Man kann sie auch als eine Art Erläuterung der absoluten Weisheiten (Veden) sehen, die uns diese durch allgemein verständliche Geschichten näher bringen.
Zu den Smritis zählen u.a.:
Itihasa (Epen)
  • Ramayana
  • Mahabharata 

Bhagavad Gita

Die Mahabarata ist auch heute noch eines der bedeutendsten religiösen und philosophischen Werke in Indien.
Puranas (Sanskrit, wörtl.: alte Geschichte) (Legenden, Sagen, Göttergeschichten)
Es soll bis zu 400.000 Purunas geben, davon werden 18 als Haupt-Purunas angesehen. Diese unterteilen sich in 3 Gruppen:
  • Brahma (6)
  • Vishnu (6)
  • Shiva (6)
Die Puranas sind in erster Linie der Anbetung einer Gottheit gewidmet und beschreiben Zeremonien und Feste zu deren Verehrung. In den meisten dieser Werke gibt es auch größere Kapitel über Rechte und Pflichten der Kasten sowie ethische und spirituelle Verhaltensregeln.
Dharma Shastras (Gesetzbücher/Regelwerke zu Sozialverhalten, Hygiene, Verwaltung)
Agamas oder Tantras (Werke für die Verehrung von Göttern) u.a.
  • Shaiva Agamas > für Shiva
  • Vaishnava Agamas > für Vishnu
  • Shakti Agamas > für Devi (den weiblichen Aspekt)
In den Agamas werden Rituale, Mantras und Symbole zur Verehrung von Göttern aufgeführt.
Sutras (Leitfäden)
Späte Werke sind die Raja Yoga Sutren von Patanjali, die sich mit der Kontrolle des Geistes beschäftigen und die Hatha Yoga Pradipika, die den körperbezogen Aspekt des Yoga im Focus hat.

Zitat des Tages – Besitz

„Man soll weder annehmen noch besitzen, was man nicht wirklich zum Leben braucht.“

Mahatma Gandhi ( indischer Rechtsanwalt
und politischer sowie geistiger Führer der indischen
Unabhängigkeitsbewegung* 2. Oktober 1869 in
Porbandar, Gujarat; † 30. Januar 1948 in Neu-Delhi, Delhi)

Yogische Schriften – Srutis

Wenn wir uns die Schriften ansehen, dann gibt es 2 Arten von Schriften, die für den Yoga grundlegend sind:
  1. Srutis (Sanskrit, śruti, wörtl.: „das Gehörte“)
  2. Smritis (Sanskrit, smṛti, „was erinnert wird“)
Heute möchte ich hier die Srutis etwas näher erläutern.
Srutis
Srutis gelten als Schriften göttlicher Natur, welche von den Rishis (Sehern) direkt vom „göttlichen“ in tiefer Meditation empfangen wurden. Daher kommt auch der Name Srutis, „das Gehörte“. Die Schriften wurden dann mündlich weitergegeben. Die Srutis gelten als unveränderliche Weisheiten.
Die wörtliche Übersetzung des Wortes Srutis „das Gehörte“ lässt uns auf den Stellenwert von mündlicher Überlieferung in Indien schließen. Alle wichtigen Überlieferungen wurden mündlich und nur an zwei mal geborene Menschen (Dvijas) weitergegeben und als Geheimwissen angesehen. Alle schriftlich niedergelegten Schriften sind deshalb „relativ jung“.
Der Weise Vyasa soll die Srutis schließlich aufgezeichnet haben.
Als Srutis gelten ausschließlich die Veden, die ursprünglichen Texte des Hinduismus. Die Veden beschreiben Rituale, Meditationen, Mantras, spirituelle Handlungen, enthalten aber auch Hinweises für erfolgreiche Landwirtschaft, Handel, Gesundheit und Soziales.
Es gibt vier Veden: 
  1. Rig-Veda – 1028 Hymnen  
  2. Sama-Veda – 1540 Verse/Lieder  
  3. Vajur-Veda – 3988 Verse zu Opferzeremonien (z.B. Mantras)  
  4. Adharva-Veda – magische Praktiken (Formeln) aber auch Anleitungen für Handel, Landwirtschaft und Gesundheit
Jede Vede besteht wiederum aus 4 Teilen:
I. Samhitas
Die Samhitas enthalten vor allem Mantras, Hymnen, Lobgesänge und Gedichte. Die Texte wurden oft von Priestern der Vedischen Religion bei Opferzeremoniellen gesprochen oder gesungen.
II. Brahmanas
Die Brahmanas sind in Prosa verfasste Ritualtexte, die Anleitung zur Durchführung von Mantras und Ritualen geben.
III. Aranyahas
Bei den Aranyahas handelt es sich um mystische Geheimlehren.
IV. Upanishaden
Wörtlich übersetzt heißt Upanischade „sich um (den Lehrer) herum setzen“. Die Upanishaden sind spirituelle Erkenntnisse und auch Geheimlehren, die im Austausch zwischen Lehrer und Schüler vermittelt wurden. Sie Beschäftigen sich mit philosophischen Fragen und Antworten zu unserem Selbst, der Welt, dem Universum, Raum und Zeit und dem Sinn des Lebens. Wissen uns Weisheiten werden vermittelt.
Die Veden gelten als Grundlage der 6 orthodoxen Philosophiesysteme, die den Hinduismus bilden. Alle 6 erkennen die Autorität der Veden an.

Regelmäßige Yoga-Praxis kann Entzündungsreaktionen im Körper verringern

Entzündungen im Körper sind die Begleiterscheinungen vieler Krankheiten wie z.B. Osteoporose, Arthritis , Herz-Kreislaufkrankheiten. Zusätzlich gefördert werden Entzündungen durch Stress, dem sich heute kaum jemand mehr entziehen kann.

Wissenschaftler der Ohio State University untersuchten nun die Wirkungsweise von Yoga bei Frauen in Bezug auf Entzündungen im Körper. Dazu wurden 50 Frauen zwischen 30 und 65 Jahren untersucht, die entweder kaum Erfahrungen mit Yoga hatten oder Yoga fester Bestandteil des Lebens ist.

Untersucht wurde unter Normal- und Stressbedingungen. Dabei kam heraus, dass bei den Yoginis der Entzündungsspiegel auch unter Stress relativ gering blieb. Bei 40 % der Yoginis wurden sogar sehr geringe Konzentrationswerte von Endzündungszeichen gemessen.

“In essence, the (yoga) experts walked into the study with lower levels of inflammation than the novices, and the experts were also better able to limit their stress responses than were the novices,” Kiecolt-Glaser explained.

Bei den Yogaunerfahrenen hingegen waren die Werte durchweg deutlich höher. 60 Prozent der Yoga-Anfänger hatten einen hohen Konzentrationswert von Entzündungszeichen.

Regelmäßige Yoga kann also Entzündungsreaktionen verringern und Krankheiten vorbeugen.

Wir Yogis wissen das ja schon lange ;-).

Mehr Infos findet Ihr hier.

Surya Yoga – Sonnenyoga

Zum Sonnenyoga gehören Asanas, Pranayama, Mudras, Meditation und Mandras Chanten.
Surya-Yoga wird während des Sonnenaufgangs praktiziert. Durch die Arbeit mit dem Licht wird positives Denken und Fühlen gefördert. Die Seele wird durch die morgendliche Sonnenenergie tief berührt, innerer Frieden, Vitalität und inneres Glück sind die „Nebenwirkungen“ von Surya Yoga.

Surya Namaskar, der Sonnengruß, ist ein Relikt aus Surya Yoga, das wir in fast jeder Yoga-Stilrichtung wieder finden.

„Betrachtet die strahlende Sonne in der morgendlichen Unberührtheit, schickt ihr eure Gedanken, vereint euch mit ihr, und ihr werdet spüren, wie ihre Strahlen allmählich die Schwingungen eures Wesens erhöhen. Alle Elemente in euch werden frohlocken, und ihr werdet in höhere Bereiche emporgehoben, in denen ihr das Licht und denFrieden kostet.“

Omraam Mikhaël Aïvanhov