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Hatha YOGA Flow – NEU!

NEUER Kurs, NEUE Location!

Jeden Dienstag könnt Ihr nun mit einem dynamischen Flow in den Tag starten.

Von 9:30 bis 11:00 Uhr findet unser neuer Kurs „Hatha Flow“ in der Praxis für Physiotherapie im Ärztehaus in der Rowentastraße 2 statt.

Im Hatha YOGA Flow verbinden wir Atmung und sanfte Bewegungsabfolgen zu einem dynamischen Fluß (Flow). Dieser fließende YOGA-Stil bringt die Ruhe des Hatha-YOGA mit der Dynamik des Vinyasa-YOGA zusammen. Kommt einfach mal zu einer Probestunde vorbei!

>> Zu unserem Kursangebot – Hatha Flow

Mit den Gedanken im Hier und Jetzt

Wer mit seinen Gedanken im Hier und Jetzt ist, der ist glücklicher.

Eine im Fachmagazin Science veröffentlichte Studie zeigt, dass das aber nur die wenigstens Menschen sind.  Für die Studie wurden 2.250 Teilnehmer regelmäßig per Mobiltelefon befragt, ob sie sich gerade glücklich fühlten und wo sie gerade mit ihren Gedanken waren. Nur die Hälfte der Zeit dachten die Befragten an das, womit sie sich auch gerade beschäftigten.

Ergebnis der Studie: Wer häufig nicht im Hier und Jetzt und bei der Sache ist, der fühlt sich meistens auch unglücklich. Nicht die ausgeübte Tätigkeit ist am Unglücklichsein schuld, sonder die schweifenden Gedanken.

Ganz im Hier und Jetzt sein, dass ist auch das Ziel, dass wir beim Ausüben von Yoga und Meditation verfolgen und so kommt das Glück in der Yoga-Stunde oft von ganz alleine 😉

Dem Alltagsstress mit Yoga begegnen

Es ist 18:00 Uhr. Anna hat bereits einen 10 Stunden Tag hinter sich und packt gerade ihre Sachen um zu gehen. Sie will zum Sport und sich anschließend noch mit zwei Freundinnen auf einen gemütlichen Wein treffen, ein Bisschen schnacken und den Bürostress hinter sich lassen. Darauf freut sich Anna schon den ganzen Tag.

Da kommt ihr Chef zur Tür herein. Er hat morgen eine Präsentation bei einem Kunden, für die er noch dringend aktuelle Daten und Fakten benötigt. Anna soll die Daten gleich in eine Powerpoint-Präsentation einarbeiten und diese ihrem Chef dann per eMail noch vor 22 Uhr nach Hause schicken.

„Nein Anna, bis morgen hat das leider keine Zeit. Ich muss mich ja noch einlesen und ausreichend vorbereiten. Das ist ein sehr wichtiger Termin. Ist ja auch eine absolute Ausnahme heute“ meint er, verabschiedet sich und verlässt das Büro.

Solche Szenen spielen sich in Annas Büro-Alltag ein- bis zweimal die Woche ab. Nicht selten sitzt sie dann bis 21 Uhr im Büro. Manchmal sogar bis Mitternacht. „Sport kann ich auch morgen noch machen“ sagt sie sich immer wieder „und meine Freundinnen sind nächste Woche ja auch noch da“.

„Mädels, tut mir leid. Ich kann heute nicht kommen. Ich hab‘ hier total den Stress. Mein Chef hat morgen einen wichtigen Kundentermin und ich muss ihm noch dringend die Unterlagen fertig stellen. Ist diesmal echt ein Notfall und eine absolute Ausnahme. Lasst uns doch nächste Woche treffen, da klappt es ganz bestimmt. Seid mir bitte nicht böse“.

Die Freundinnen nehmen es wie selbstverständlich zur Kenntnis. „Eine Ausnahme? Du scherzt. Das überrascht uns nicht wirklich. Anna, Du sagst uns jede Woche ab. Letzte Woche musstest Du die halbe Nacht auf den IT Support warten, davor die Woche hatte Dein Chef Geburtstag, davor musstest Du das Telefon bewachen, da Dein Chef einen wichtigen Anruf erwartet hat … und so weiter, und so weiter … irgendwas ist immer. Nein, das sind keine Ausnahmen mehr, das ist die Regel“.

„Die Ausnahme wird zur Regel“. Bei beruflich engagierten Menschen wird nicht selten aus einer anfänglichen Ausnahme eine Gewohnheit, eine Selbstverständlichkeit, die bei Vorgesetzten nicht selten Erwartungen von Dauerhaftigkeit weckt und somit letztendlich zur Regel wird.

Wer kennt solche oder ähnliche Szenen nicht aus seinem Büro-Alltag?

Im Jahr 2008 legte laut DAK Gesundheitsreport 2009 die Zahl der Krankmeldungen in Folge psychischer Belastung mit 7,9% überproportional zu. Zwischen 1998 und 2008 stieg ihr Anteil am Krankenstand um gut 60 Prozent von 6,6 auf 10,6 Prozent. „Insbesondere chronischer Stress in der modernen Arbeitswelt ist ein ernsthafter Risikofaktor für seelische Krankheiten“, betont der DAK Gesundheitsreport 2009.

Yoga und modernes Stressmanagement können hier helfen bzw. unterstützen einen Ausgleich zu schaffen, der uns Stress anders empfinden lässt und uns lehrt damit besser umzugehen.

Wie können die seit Jahrtausenden bekannten Techniken des Yoga in Kombination mit den modernen Techniken des Zeit- und Selbstmanagements unterstützen, die Anforderungen des modernen Alltags in Ausgeglichenheit zu meistern?

Hierzu muss man erst einmal analysieren, was Stress eigentlich ist.

Stress, das ist die Reaktion unseres Körpers und Geistes auf unspezifische Anforderungen des Alltags. Früher hätte man diese Situationen als akute Gefahrensituationen beschrieben, auf die der Körper mit …

  • Kampf oder
  • Flucht

reagieren würde. Beide Reaktionstypen können heute allerdings nicht mehr so einfach ausgelebt werden. Zudem ergibt sich unser heutiger Stress eher aus unschönen Situationen im Arbeitsleben, Zeitmangel in Privatleben und zwischenmenschlichen Problematiken.

Wie wirkt sich Stress auf unser vegetatives Nervensystem aus?

Stress führt (wie auch schon in alten Zeiten) zur Stimulierung des Sympathikus, welcher die nach außen gerichtete Handlungsbereitschaft erhöht. Das führt z.B. zu …

  • erhöhtem Herzschlag
  • geweiteten Pupillen
  • zurückfahrender Verdauung und/oder
  • erhöhtem Adrenalinspiegel.

Der Gegenspieler des Sympathikus ist der Parasympathikus. Er ist für die Entspannungsreaktionen zuständig. Er …

  • beruhigt den Herzschlag und
  • setzt die Verdauung in Gang.

Bei einem Ungleichgewicht von Sympathikus und Parasympathikus kommt es oft sogar zu chronischer Überreizung bis hin zum körperlichen Zusammenbruch.

Welche Funktion hat nun Yoga in diesem Zusammenhang?

Yoga wird beschrieben als das „zur Ruhe bringen der Gedanken“. Zu diesem Ziel führen mehrere Wege die im Idealfall kombiniert werden:

1. Durch das Praktizieren von Asanas (Körperübungen) wird der Körper zur Ruhe gebracht. Dies geschieht durch …
  • Kräftigung und Dehnung der Muskulatur
  • Massage der inneren Organe und
  • Massage des Lymphsystems – Reinigung bzw. Entschlackung des Körpers
2. Durch Pranayama wird der Atem zur Ruhe gebracht, die Sauerstoffversorgung wird verbessert und die Lungenkapazität erhöht.

3. Durch Meditation oder Konzentration werden die Gedanken zur Ruhe gebracht.
Hinzu kommt noch eine gesunde Ernährung und positives Denken durch positive Affirmationen, die wir an unser Unterbewusstsein schicken.

Yoga (aber auch autogenes Training, Feldenkreis o.ä.) ist also eine geeignete Übungsform, um Stressreaktionen an mehreren Stellen zu unterbrechen. Wir können durch bewusste Auslösung der Entspannung eine Anregung des Parasympathikus erlangen. Wir lösen also die Entspannung bewusst aus, bringen uns zur Ruhe.

Das geht nicht nur in der Yoga-Stunde sondern auch in konkreten Stresssituationen wie z.B. in einem Meeting. Durch bewusste Atmung kann man sich recht schnell beruhigen und das, ohne dass es die Runde mitbekommt.

Und was ist mit Zeitmanagement gemeint?

Berufs- und Privatleben in harmonischen Einklang zu bringen, ist eine zu erlernende Kunst (Neudeutsch Work-Life-Balance). Das Privatleben kommt in der heutigen Zeit oftmals viel zu kurz. Wir bleiben doch noch mal eine Stunde länger im Büro, als eigentlich geplant. Das Treffen mit Freunden, das können wir doch noch mal verschieben oder den Sport heute wieder einmal ausfallen lassen.

Wichtig ist, dass wir uns den eigenen Zeitfond und die räuberischen Zeitdiebe bewusst machen. Lebensziele und Lebensvisionen müssen definiert werden, um die eigenen Kräfte auf Schwerpunkte konzentrieren zu können. So erzielen wir eine Einheit aus dem, was wir wollen und dem was wir tun.

Beruf, Familie und Freundschaften, Körper und Gesundheit sollen in einem ausgewogenen Gleichgewicht unser Leben bestimmen.

Hierzu müssen wir unserem Privatleben eine höhere, gleichgestellte, eine unverschiebbare Priorität geben. Keinesfalls wird sich das negativ auf unser Berufsleben auswirken. Zufriedene und ausgeglichene Menschen erbringen im Berufsleben bessere Leistungen, haben weniger Leistungs- und Kreativitätsblockaden und sind für Arbeitgeber und Kollegen eine unbezahlbare Bereicherung.

NEU! YOGA für einen gesunden Rücken – Start 18. Oktober

Rückenschmerzen sind oft die Folge von arbeitsbedingtem Stress und Anspannungen.  Verspannungen durch überwiegend sitzende Tätigkeiten im Berufsalltag und mangelnde und Bewegung sorgen für Schmerzen vor allem in Schulter-, Nacken- und Lendenwirbelbereich.

In den YOGA-Rückenstunden werden ganz gezielt Körperübungen (Asanas) zur Stärkung der Rücken-, Bauch und Beinmuskulatur angeboten, die dazu beitragen, die Rückenmuskulatur zu entlasten. Dehnung und Lockerung von Rücken, Schultern und Nacken stehen im Vordergrund der Rückenstunden. Spezielle Atemübungen (Pranayama) helfen den Körper in Balance zu bringen und Stress abzubauen. In einer abschließenden Tiefenentspannung werden Deine Gedanken zur Ruhe gebracht.

Die Kombination von Asanas (Körperübungen) und Entspannung helfen Stress und stressbedingte Verspannungen abzubauen. Gleichzeitig wird die Muskulatur gestärkt, die Beweglichkeit der Wirbelsäule erhalten und verbessert und somit das allgemeine Wohlbefinden positiv beeinflusst.

Am 18. Oktober 2010 startet in Offenbach ein neuer Kurs „YOGA für den Rücken“.  Dieser Kurs ist auch für Anfänger und YOGA-Neulinge geeignet. Der Kurs ist fortlaufend, der Einstieg jederzeit möglich.

Weitere Information zum Kurs und Anmeldung hier.

Serie: Wege aus dem Stress – Teil 5

 
5. Strategie
Ich kenne meine Stressfaktoren


Beobachte Dich und finde heraus, was Dich besonders stresst. Ist es Leistungsdruck, Zeitmangel, die Beziehung, gesundheitliche oder finanzielle Probleme? Kannst Du nicht NEIN sagen? Oder machst Du Dir um alles Sorgen?

Schreib auf, was Dich belastet. Bewerte Dein Ergebnis nicht, mach Dir einfach nur bewusst, was deine Stressfaktoren sind. Alleine die Erkenntnis um Deine Stressfaktoren wird den Stress schon verringern.

Serie: Wege aus dem Stress – Teil 4

4. Strategie
Weniger ist mehr.


Versuche einmal weniger fernzusehen, weniger Radio zu hören, vielleicht auch mal einen Tag ohne Zeitung zu genießen. Versuche einfach die tägliche Reizüberflutung ein wenig einzudämmen um den Geist ein wenig frei zu bekommen für Dinge, die mit Dir selbst zu tun haben.

Versuche das Konsumentenleben in ein aktives Leben zu wandeln.

Schreibe selbst etwas, statt nur zu lesen.
Male selbst, statt ins Museeum zu gehen.
Mache Musik, statt nur zuzuhören.
Lade Freunde ein, statt auf Einladungen zu warten.

Serie: Wege aus dem Stress – Teil 3

 
3. Strategie
Alltagsrituale
 
Treffe regelmäßig Deine Freunde. Triff Dich vor allem mit den Freunden, die Dir wichtig sind, mit denen Du gute Gespräche führen kannst und mit denen Du Spaß hast.
Geh in die Natur. Mache einen Spaziergang, geh inlinern oder auch radfahren. Und achte auf die Natur, sei ganz bewusst in der Natur und höre die Bäume rauschen, die Vögel zwitschern und Wasser fließen. Schau in das Blau des Himmels und das Grün von Wiesen und Bäumen und nimm alles ganz bewusst wahr.
Oder besuche regelmäßig ein Fitnessstudio, einen YOGA-Kurs, geh schwimmen, tu das was Dir liegt und nimm Dir die Zeit dafür.
Sorge regelmäßig für soziale Kontakte und Bewegung, lass diese Dinge zu Deinen Alltagsritualen werden.

Serie: Wege aus dem Stress – Teil 2

2. Strategie

Bewusstes Nichtstun und Loslassen

Nimm Dir Zeit für Dich selbst. Reserviere Dir mindestens 30 Minuten täglich, die Du nur mit Dir verbringst. In dieser Zeit können sich Deine Nerven regenerieren.

Vielleicht möchtest Du einen kleinen Spaziergang machen oder Dir eine Tasse Tee in einem Café gönnen oder einfach nur die Augen schließen.

Ganz egal, was Du tust, wichtig ist, dass Du Dir diese Zeit nimmt und los lässt. Das fördert Deine Kreativität, hilft Dir neue Kraft zu tanken und Deine Sinne zu schärfen.

Serie: Wege aus dem Stress

 

Mehr Freude im Leben durch Achtsamkeit
Stress begleitet unser Leben heute in vielen Bereichen. Nicht nur im Arbeitsleben sprechen wir von Stress, auch der „Freizeit-Stress“ ist längst Bestandteil unseres Lebens.
Zu viel Stress, ob auf der Arbeit oder im Privaten, Hektik und Hyperaktivität sind Gift für Körper, Geist und Seele. Permanente Überanstrengung macht krank, führt immer öfter zum Burnout und nimmt oft die Lebensfreude.
Als Mensch haben wir eine begrenzte Lebensenergie, mit der wir achtsam und behutsam umgehen sollten. Zeitmanagement ist ein Methode, um Ruhe und Aktivität in Balance zu bringen. So steigern wir übrigens auch unsere Effektivität bei der Bewältigung unserer Aufgaben und Probleme.
Die Natur lebt uns den Zyklus von Anspannung und Entspannung vor. Der Wechsel von Tag und Nacht, der Wechsel der Jahreszeiten, immer wieder ein Wechsel von Ruhe und Aktivität.
Aber man kann diesem Teufelskreis entkommen. Wir stellen Euch in den nächsten Tagen immer wieder kleine Übungen vor, mit denen man dem Stress entgegenwirkt.
Heute starten wir unsere keine Serie mit der ersten Übung zur Entschleunigung des Alltags:
  1. Strategie
Prioritäten setzen
Mach Dir morgens eine Liste mit all den Dingen, die an diesem Tag anstehen. Und dann schau Dir die Liste noch einmal an. Was ist an diesem Tag wirklich wichtig? Streiche nun alle überflüssigen Dinge von der Liste und verschaffe Dir so Freiräume für Dich selbst.